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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Was ist „adulte supraglottische Obstruktion“? Die Supraglottoplastik nach Schedler – Ein Update zur Hyoidpharyngoplastik

Meeting Abstract

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  • corresponding author Michael G. J. Schedler - Germanamerican Hospital, Ramstein
  • Iliya Botev - Germanamerican Hospital, Ramstein
  • Benjamin Ernst - Germanamerican Hospital, Ramstein

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod701

doi: 10.3205/12hnod701, urn:nbn:de:0183-12hnod7017

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Schedler et al.
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Gliederung

Text

Seit 2004 führten wir an unserer Klinik 286 Operationen bei supraglottischer Obstruktion (SO) bei OSA Pat. mit N-cPAP-Intoleranz durch. In 117 Fällen von "Hyoid-basierter pharyngealer Stenose/Obstruktion" (HBPS) wurde die Hyoidpharyngoplastik (HPP) als neue Operationsmethode angewandt. Die HBPS (Obstruktionstyp I), hat nach unserer Erfahrung eine wesentlich höhere Inzidenz als angenommen und liegt bei ca. 20% unserer Patienten mit OSA. Weitere 10-15% der OSA Pat. leiden an einer obstruierenden Epiglottis variabler Anatomie (Obstruktionstyp IIa). Bei etwa 2-3% der Pat. konnten wir eine posteriore SO durch Ansaugen hyperplasierter Aryschleimhaut und/oder hypertropher Aryhöcker (Obstruktionstyp IIb) feststellen. Wir führten bei Typ IIa Obstruktionen die laserassistierte Epiglottisteilresektion (LAER) in 149 Fällen durch. In bisher 5 Fällen erfolgte eine Laserresektion der Aryschleimhaut (posteriore Laryngoplastik). Bei bisher 12 Pat. wurde eine simultane (N=3) oder 2-zeitige (N=9) Supraglottoplastik (SGP = HPP + LAER) durchgeführt. In allen Fällen der simultanen Op wurde primär die HPP durchgeführt, danach die LAER. Die postoperativen Verläufe waren unproblematisch und komplikationsarm. Alle Pat. konnten nach einem stationären Aufenthalt von 3-5 Tagen entlassen werden.