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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Langzeitstabilität und Komplikationen mit dem Epiplating–System in der Epithetik – Erfahrung nach 10 Jahren

Meeting Abstract

  • corresponding author Philipp A. Federspil - Univ.-HNO-Klinik Heidelberg, Heidelberg
  • Mathias H. Schneider - Epitheseninstitut Schneider, Zweibrücken
  • Karim Zaoui - Univ.-HNO-Klinik, Heidelberg
  • Pierre Federspil - Univ.-HNO-Klinik, Homburg/S.
  • Peter K. Plinkert - Univ.-HNO-Klinik, Heidelberg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod605

doi: 10.3205/12hnod605, urn:nbn:de:0183-12hnod6059

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Federspil et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Mit der Einführung des extraoralen Brånemark-Systems vor über 30 Jahren wurden die Möglichkeiten der Retention von Gesichtsdefekten erheblich verbessert. Allerdings ist die Implantation in Bereichen mit geringem Knochenangebot, wie z.B. der Orbita und Nasenregion schwierig. Seit dem Jahre 2000 haben wir das 2.0 Titan-Miniplattensystem mit der Fa. Medicon zum Einsatz für die Epithetik modifiziert. Die Titanplatten des Epiplating-Systems erlauben eine sichere Knochenverankerung durch Fixierung mit mehreren Schrauben auch in ungünstigen anatomischen Situationen. Ziel dieser Studie ist es, die Langzeitergebnisse in Bezug auf Stabilität der Implantate und Komplikationen zu untersuchen

Material und Methoden: Es handelt sich um eine retrospektive Studie an Patienten, die von 2000-2010 mit dem Epiplating-System versorgt wurden. In diesem Zeitraum wurden 95 Patienten mit insgesamt 145 Epiplating-Implantaten versorgt. 44% der Patienten hatten eine Strahlentherapie erhalten (29 prä und 13 Patienten post implantationem).

Ergebnisse: Es kam zu einem Verlust von 4 Implantaten (2,8%). 5 Platten lagen frei (3,4%), ohne dass eine Intervention notwendig wurde. Eine Osteomyelitis trat in keinem Fall auf.

Schlussfolgerung: Mit dem Epiplating-System lassen sich auch in einem Krankengut mit einem hohen Anteil an bestrahlten Patienten eine verlässliche Retention von Gesichtsepithesen bei sehr geringer Morbidität erreichen und erhalten.

Der Erstautor weist auf folgenden Interessenkonflikt hin: Durchführung von Operationskursen. Beteiligung an der Implantatentwicklung.