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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Entwicklung eines neuen Instrumentariums für die endoskopische Mittelohr-Chirurgie

Meeting Abstract

  • corresponding author Giuseppe Panetti - P.O. Ascalesi di Napoli - Unità Operativa Complessa di O.R.L, Napoli, Italien
  • Livio Presutti - Univ. HNO Klinik, Modena, Italien
  • Daniele Marchioni - Univ. HNO Klinik, Modena, Italien
  • Maurizio Lemma - Az. Osp. Univ. "Ruggi", Salerno, Italien

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod491

doi: 10.3205/12hnod491, urn:nbn:de:0183-12hnod4910

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Panetti et al.
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Gliederung

Text

Die Otoendoskopie ist eine relativ neue Technik in der Mittelohr-Chirurgie. Sie ermöglicht eine gute Kontrolle der retrotympanischen Bereiche (Sinus Tympanicus, Sinus posterior, usw.), des Epitympanon und der Region der Ohrtrompete durch unterschiedlich abgewinkelte Endoskope. Diese Bereiche sind normalerweise nicht komplett sichtbar mit der traditionellen mikroskopischen Technik und daher oft nicht vollständig sanierbar. Der chirurgische Zugang zu diesen Regionen "hinter der Ecke" durch Otoendoskopie hat die Rate der Restcholesteatome deutlich reduziert. Diese Methode hat jedoch einige Nachteile, unter anderem die Unmöglichkeit der bi-manueller Arbeit und der Verlust der dreidimensionalen Sicht. Wir haben ein neues, ergonomisch gestaltetes, Kit von chirurgischen Instrumenten entwickelt um diesen Nachteil zu überwinden. Die Entwicklung von Instrumenten die zur gleichen Zeit präparieren und saugen oder spülen ermöglicht eine effektivere Dissektion, und zusätzlich vermeidet das Beschlagen und Verschmieren der Spitze des Endoskops.