gms | German Medical Science

83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Funktionelle Ergebnisse nach Resektion von Cholesteatomen in Verfolgungstechnik

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • Volker Noack - HNO-Universitätsklinik Bochum, Bochum
  • Johanna Venjacob - HNO-Universitätsklinik Bochum, Bochum
  • Stefan Dazert - HNO-Universitätsklinik Bochum, Bochum
  • corresponding author Amir Minovi - HNO-Universitätsklinik Bochum, Bochum

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod485

doi: 10.3205/12hnod485, urn:nbn:de:0183-12hnod4850

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Noack et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: Die Verfolgungstechnik stellt eine seit Jahren bewährte Methode zur Resektion von Cholesteatomen dar.

Materialen: Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden die funktionellen Ergebnisse von Patienten analysiert, die vom Jahre 2006 bis 2010 an einem Cholesteatom mit der Verfolgungstechnik operiert wurden. Dabei konnten 242 Patienten in die Studie eingeschlossen werden, die postoperativ nachuntersucht wurden.

Ergebnisse: Im Mittel konnten die Patienten 20,3 Monate nachbeobachtet werden. Bei 142 Fällen handelte es sich um Primärfälle, bei 100 Patienten wurde die Operation aufgrund eines Rezidivs durchgeführt. In 151 Fälle wurde die hintere Gehörgangswand rekonstruiert, bei 91 Patienten wurde eine offene Mastoidhöhle angelegt. Die Rezidivrate betrug für alle Fälle 12,7%. Bei 27,7% der Patienten konnte eine Schallleitungskomponente von unter 10dB, bei 33,9% von unter 20dB erreicht werden.

Schlussfolgerung: Die Verfolgungstechnik stellt eine sichere Methode zur Entfernung von Cholesteatomen dar. Langfristige zufriedenstellende funktionelle Ergebnisse sind mit dieser Technik erreichbar.