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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Der GNAS1 T393C Polymorphismus als Prognosefaktor bei Karzinomen des Nasopharynx

Meeting Abstract

  • corresponding author Sebastian Zander - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik Essen, Essen
  • Simon Preuss - Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Köln, Köln
  • Mark Jakob - Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde/Chirurgie, Universitätsklini, Bonn
  • Carolin Pütter - Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universitätsk, Essen
  • Sebastian Winterhoff - Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Essen, Essen
  • Hagen Bachmann - Institut für Pharmakokinektik, Universitätsklinikum Essen, Essen
  • Agnes Bankfalvi - Institut für Pathologie und Neuropathologie, Universitätsklinikum Essen, Essen
  • Stephan Lang - Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Essen, Essen
  • Götz Lehnerdt - Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Essen, Essen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod338

doi: 10.3205/12hnod338, urn:nbn:de:0183-12hnod3380

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Zander et al.
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Gliederung

Text

In vorangegangenen Studien wurde bereits gezeigt, dass das T-Allel des spezifischen single nucleotide polymorphism (SNP) im G-alpha-Gen (T393C) mit einer gesteigerten Apoptose einhergeht. Dieses T-Allel war mit einem günstigeren Outcome in Bezug auf Karzinome der Blase, Niere und des Pharynx und Larynx assoziiert.

Die prognostisches Aussagekraft des T393C-SNP wurde retrospektiv an 82 Patienten (58 Männer, 24 Frauen) mit einem Nasopharynxkarzinom untersucht. Alle Patienten erhielten ein kuratives Therapieregime. Die unterschiedlichen Genotypen (TT, TC und CC) wurden auf Rezidivfreiheit und Gesamtüberleben untersucht.

In der multivariaten Cox-Regressionanalyse zeigten Patienten mit CC und TC Genotyp ein höheres Rezidivrisiko (p=0,041) im Vergleich zu homozygten T-Allelträgern in Abhängigkeit von AJCC-Stadium, Geschlecht und T393C-Genotyp.

Der GNAS1 T393C-SNP stellt bei Patienten mit einem Nasopharynxkarzinom somit ebenfalls einen vielversprechenden Biomarker zur Einschätzung der Prognose dar.