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83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2012, Mainz

Laser-assistierte daVinci Chirurgie: Unsere ersten Erfahrungen.

Meeting Abstract

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  • corresponding author Jan Balczun - Prosper Hospital, Recklinghausen
  • Ralf Siegert - Prosper Hospital, Recklinghausen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Mainz, 16.-20.05.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12hnod104

doi: 10.3205/12hnod104, urn:nbn:de:0183-12hnod1046

Veröffentlicht: 4. April 2012

© 2012 Balczun et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die daVinci Operationsroboter werden seit mehreren Jahren erfolgreich in der Abdominalchirurgie eingesetzt. Seit einiger Zeit wird die Möglichkeit des Einsatzes in der transoralen Technik beschrieben (TORS, transoral robotic surgery). Auch bei dieser Technik sitzt der Operateur an einer Konsole und steuert die Operationsinstrumente. Er übersieht das Operationsgebiet mit einem stereotaktischen Endoskop (entweder 0° oder 30°).

Methoden: Seit Juni 2011 führen wir in unserer Abteilung nach strenger Indikationsstellung daVinci gestützte transorale Operationen durch. Als erste Klinik in Deutschland setzten wir dabei auch den Revolix- Laser (2µm Wellenlänge, CP, variable Wattstärke) ein.

Zielsetzung: Ziel dieser Studie war es, die Vor- und Nachteile dieses Systems in praxi kennenzulernen und die Indikation eines routinemäßigen Einsatzes in unserer Klinik zu evaluieren.

Ergebnisse: Es zeigte sich eine differenzierte Sichtweise auf diese OP- Technik. Ein deutlicher Vorteil zeigt sich in der hohen Flexibilität des Lasers bei jedoch gleichzeitig wesentlich stärkerer Nekrosezone gegenüber dem CO2 Laser. Auch die hohen Kosten erschweren die routinemäßige Einbindung.

Schlussfolgerungen: Es bedarf einer strengen Indikationsstellung unter Abwägung sämtlicher Nutzen und Risiken dieses Systems zur Planung einer OP.