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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Sinunasales Schwannom der Nasennebenhöhle – eine seltene Differentialdiagnose

Meeting Abstract

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  • corresponding author Dagmar Plett - Klinikum Bielefeld, Bielefeld
  • Michael Stolle - HNO-Klinik Bielefeld, Bielefeld
  • Dirk Korbmacher - HNO-Klinik Bielefeld, Bielefeld
  • Holger Sudhoff - HNO-Klinik Bielefeld, Bielefeld

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod634

DOI: 10.3205/11hnod634, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod6343

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Plett et al.
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Gliederung

Text

Schwannome sind seltene, langsam wachsende, gutartige Tumore ausgehend von den Schwannzellen periphärer Nerven. Extracraniale Schwannome sind meist in den Extremitäten oder im Kopf-/Halsbereich zu finden. Wir stellen den Fall einer 56-jährigen Patientin mit einseitiger Nasenatmungsbehinderung, frontalen Cephalgie und rezidivierender Epistaxis links vor. Es zeigte sich bei der endoskopischen Untersuchung polypartiges Gewebe in der rechten Nasenhaupthöhle. In der Bildgebung zeigte sich eine große polypöse Raumforderung mit nahezu kompletter Verlegung der linken Nasenhaupthöhle und konsekutiver Verdrängung der medialen Kieferhöhlenwand links. Es erfolgte eine therapeutische, komplette Exstirpation der Raumforderung. In den histologischen Aufarbeitung zeigte sich ein sinunasales Schwannom mit fokal pleomorphen und bizarren Zellen der Nasennebenhöhle. Die klinischen und pathologischen Aspekte dieser ungewöhnlichen Lokalisation stehen zur Diskussion.