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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Die Wertigkeit postoperativer Medikation zur Verbesserung der Perfusion mikrovaskulär anastomosierter Transplantate

Meeting Abstract

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  • corresponding author Uli Harréus - HNO-Klinik Universität Erlangen, Erlangen
  • Markus Kapsreiter - HNO, Universität Erlangen, Erlangen
  • Maximilian Reiter - HNO, LMU München, München
  • Heinrich Iro - HNO, Universität Erlangen, Erlangen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod545

DOI: 10.3205/11hnod545, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod5455

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Harréus et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Für die Rekonstruktion ablativer Defekte im Kopf-Hals-Bereich werden bevorzugt mikrovaskuläre Transplantate eingesetzt. In der Vergangenheit wurden die unterschiedlichsten medikamentösen Protokolle zur Verbesserung der Transplantatperfusion beschrieben. Wir stellen die Überlebens- und Komplikationsrate nach Kopf-Hals-Rekonstruktionen mit mikrovaskulär anastomosierten Transplantaten vor. Hierbei wurde keine zusätzliche Medikation zur Verbesserung der Lappenperfusion eingesetzt.

Methode: 137 Rekonstruktionen mit mikrovaskulären Transplantaten wurden evaluiert. Alle Patienten wurden postoperativ zur allgemeinen Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin versorgt. Es wurden keine weiteren antithrombotischen oder rheologischen Medikamente verabreicht.

Ergebnisse: Das allgemeine Überleben der Transplantate lag bei 97,1%. Insgesamt haben sich 3 vollständige und 1 partieller Transplantatverlust ergeben. 5 Fälle mit venöser Thrombose konnten erfolgreich revidiert werden. 11 Patienten wiesen postoperativ Fisteln auf. In 5 Fällen wurden Hämatome zervikal exploriert.

Schlussfolgerung: Die Überlebensrate freier Transplantate ohne spezifische Medikation zur Optimierung der Perfusion ist vergleichbar mit den Ergebnissen anderer Arbeitsgruppen, die Medikamente zur Verbesserung der Gefäßperfusion einsetzen. Der Verzicht auf zusätzliche antithrombotisch bzw. rheologisch wirksame Therapeutika reduziert Kosten, Aufwand und die damit assoziierte Komorbidität.