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82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Prospektive Untersuchung zur Lebensqualität bei Patienten mit Oropharynxkarzinomen

Meeting Abstract

  • corresponding author Thomas Günzel - Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Frankfurt (Oder)
  • Annette Zimmermann - UKGM, HNO-Klinik, Marburg
  • Susanne Wiegand - UKGM, HNO-Klinik, Marburg
  • Jochen A. Werner - UKGM, HNO-Klinik, Marburg
  • Mike Schimmer - Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH; HNO-Klinik, Frankfurt (Oder)

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod189

DOI: 10.3205/11hnod189, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod1894

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Günzel et al.
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Gliederung

Text

Zielsetzung: Untersuchungsgegenstand der prospektiven Studie ist die Lebensqualität von Patienten mit Oropharynxkarzinomen.

Hinterfragt werden soll, ob und inwieweit sich die Lebensqualität kurz- und langfristig postinterventionell im Vergleich zur Ausgangssituation verändert. Weiterhin wird analysiert, inwieweit sich die postinterventionelle Lebensqualität der einzelnen Behandlungsstrategien im Vergleich gegeneinander (Radiochemotherapie vs. OP vs. Kombinierte Therapie im OP und RCT, etc.) unterscheiden.

Material und Methoden: Zur Anwendung kommt eine explorative Studie, die über einen Zeitraum von 4 Jahren angesetzt ist; geplanter Abschluss der Rekrutierung ist der 31.12.2014.Die Befragung erfolgt mittels der standardisierten Fragebögen QLQ-C30 und QLQ-H&N35. Die Patienten werden über die Tumorambulanzen der HNO Kliniken Marburg und Frankfurt(Oder) rekrutiert.

Ergebnisse: Dargestellt wird das Studiendesign. Rekrutierte Patienten werden mittels der standardisierten Fragebögen QLQ-C30 und QLQ-H&N35 präinterventionell und postinterventionell nach 3, 6, 12, 24 und 48 Monaten befragt. Die Auswertung erfolgt entsprechend den Vorgaben des EORTC Handbuches.

In dem klinischen Alltag hat sich die Hypothese erhärtet, dass die Lebensqualität der Patienten nach reiner Chirurgie deutlich besser ist im Vergleich zu Patienten mit primärer oder adjuvanter Strahlentherapie, ohne Einfluss auf den Überlebensvorteil. Dieses Projekt soll diese Hypothese mittels kontrollierter, standardisierter Studie überprüfen.