gms | German Medical Science

82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Zeitanalyse eines Desinfektionsverfahren mittels Tuchsystem, im Vergleich zur Reinigung durch RDG's im Rahmen der hygienischen Desinfektion von starren optischen Instrumenten

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • corresponding author Christine von Dömming - HNO-Klinik, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern
  • Norbert Stasche - HNO Kaiserslautern, Kaiserslautern

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod116

DOI: 10.3205/11hnod116, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod1165

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 von Dömming et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Das Robert Koch Institut veröffentlicht im Bundesgesundheitsblatt Richtlinien hinsichtlich der Krankenhaushygiene und Prävention. Eine Neuerung im Bereich der Desinfektion ist ein Tuchsystemverfahren mit aktiviertem Natriumchlorit.

Methoden: Ein Tuchsystemverfahren mit aktiviertem Natriumchlorit wird zur Reinigung starrer optischer Instrumente mit herkömmlichen Desinfektionsverfahren durch Reinigungs/Desinfektionsgeräte zeitlich in der Anwendung erfasst, an 669 Patienten verwendet, und hinsichtlich Praktikabilität mit einer früheren Ablaufstudie verglichen.

Ergebnisse: Trotz zunächst scheinbar zeitaufwendiger Vorreinigung, Desinfektion und Nachreinigung durch ein spezielles Tuchsystem zeigt sich in der täglichen Anwendung kein vermehrter Zeitaufwand.

Schlussfolgerung: Ein manuelles Tuchsystem stellt im Bereich der Desinfektion ein praktikables Instrument dar. Es kann hierdurch auf eine Bevorratung von starren optischen Instrumenten verzichtet werden. Jedoch ist ein erhöhter finanzieller Aufwand durch Anschaffungskosten und Mehrverbrauch von Handschuhen zu beachten

Schlüsselwörter: RKI Richtlinie, Desinfektion, starre optische Instrumente