gms | German Medical Science

82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Halsphantom für die navigierte Sonographie

Meeting Abstract

  • corresponding author Julia Hirschfeld - HNO-Universitätsklinik, Düsseldorf
  • Jörg Schipper - Univ.-HNO-Klinik, Düsseldorf
  • Thorsten Brennecke - Institut für Prozessrechentechnik, Automation u. Robotik, Karlsruhe
  • Jörg Raczkowsky - Institut für Prozessrechentechnik, Automation u. Robotik, Karlsruhe
  • Thomas Klenzner - Univ.-HNO-Klinik, Düsseldorf

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod020

DOI: 10.3205/11hnod020, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod0200

Veröffentlicht: 19. April 2011

© 2011 Hirschfeld et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Motivation: Im Bereich der Halschirurgie gibt es bislang kein Navigationssystem, was intraoperativ die Weichgewebsverschieblichkeit sowie die Positionsveränderung der Strukturen bei spezieller Operationslagerung des Patienten berücksichtigt. Um in Zukunft am Hals minimal-invasiv präzise operieren zu können, ist die Entwicklung eines einfachen, intraoperativ und damit real-time anwendbaren Navigationssystems wünschenswert. Eine geeignete Methode stellt hierfür die Sonographie dar. Um erste Untersuchungen zur Entwicklung eines solchen Sonographie-assistierten Navigationssystems zu machen, ist die Entwicklung eines einfachen Phantoms erforderlich. Die hier vorgestellten Arbeiten sind Teil eines DFG-geförderten Projekts.

Methoden: Es wurde zunächst eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Anschließend wurde experimentell das beste Material für ein geeignetes Phantom erarbeitet und in seinen Ultraschalleigenschaften überprüft. Es wurden sowohl diagnostische Ultraschalluntersuchungen getestet als auch Ultraschall-gestützte Punktionen durchgeführt.

Ergebnisse: Wir entwickelten ein einfaches Phantom, an dem reproduzierbare diagnostische, aber auch einfache invasive Eingriffe untersucht werden können. Lagebeziehungen der Leitstrukturen des Halses sowie Verschieblichkeiten von pathologischen Strukturen bei Lageänderung des Hals-Phantoms wurden insbesondere analysiert und erfasst.

Diskussion: Die Übertragungsmöglichkeit der gewonnenen Ergebnisse auf die Realität wird diskutiert sowie die Anforderungen an ein weiterführendes Phantom. Des weiteren werden zukünftige Arbeiten des Projekts skizziert.

Unterstützt durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft