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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Rasterelektronenmikroskopische Analyse auswachsender Spiralganglienneuriten

Meeting Abstract

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  • corresponding author Stefan Hansen - HNO-Klinik Universitätsklinikum Düsseldorf, Deutschland
  • Stefan Dazert - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum am St. Elisabeth-Hospital, Bochum, Deutschland
  • Thomas Klenzner - HNO-Klinik Universitätsklinikum Düsseldorf, Deutschland
  • Jörg Schipper - HNO-Klinik Universitätsklinikum Düsseldorf, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod303

DOI: 10.3205/10hnod303, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod3035

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Hansen et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Diese Studie untersucht durch Rasterelektronenmikroskopie die Anheftungsmechanismen von kultivierten Spiralganglienneuriten an biokompatible Materialien sowie deren Kontakte mit nicht-neuronalen Zellen. Die Interaktionen zwischen Neuriten, Materialoberflächen und nicht-neuronalen Zellen könnte bedeutsam für die fortschreitende Entwicklung von Cochlea-Implantat-Elektroden werden.

Methoden: Es wurden Spiralganglienexplantate aus den Cochleae 4 Tage alter Ratten gewonnen und mit einem geeigneten Kulturmedium unter Zugabe des Wachstumsfaktors Neurotrophin-3 für 72 Stunden kultiviert. Die Explantate wurden dafür auf Materialplättchen aus Titan, Gold und Edelstahl gesetzt. Nach Fixierung, Dehydrierung und Beschichtung mit Gold-Palladium wurden die Proben bei unterschiedlichen Vergrößerungen gerastert und mit einer Mikroskopkamera fotografiert.

Ergebnisse: Die durchgeführten Untersuchungen erlaubten eine detaillierter Betrachtung der auswachsenden Spiralganglienneuriten, der Oberflächenstruktur des Materials sowie des Wachstums und der Morphologie der nicht-neuronalen Zellen. Es war möglich, die Ausbildung von Wachstumskegeln, Faszikeln und Kontaktpunkte von Neuriten zu nicht-neuronalen Zellen sowie zu den verschiedenen Materialoberfläche zu identifizieren. Wichtige Anheftungsmechanismen wie Filopodiae und Lamellopodiae konnten unterschieden werden.

Diskussion: Die genaue Kenntnis des Wachstumsverhaltens von Spiralganglienneuriten insbesondere mit Kontakt zu biokompatiblen Materialien könnte wertvolle Hinweise geben in Bezug auf die Interaktion zwischen Spiralganglienneuriten und Cochlea-Implantat-Elektroden.