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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Projekt zur Bereitstellung von Cochlear Implant-Daten im Klinik-, Wissenschafts- und Rehabereich

Meeting Abstract

  • corresponding author Dirk Fürstenberg - HNO-Uniklinik Köln, Deutschland
  • Sascha-Ulf Habenicht - Universität Oldenburg, Deutschland
  • Heike Bagus - CIC Ruhr, Essen, Deutschland
  • Heinz Klünter - HNO Uniklinik Köln, Deutschland
  • Bernd Ahlering - Universität Oldenburg, Deutschland
  • Diana Arweiler-Harbeck - HNO/Universitätsklinikum Essen, Deutschland
  • Martin Walger - HNO Uniklinik Köln, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod286

DOI: 10.3205/10hnod286, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod2866

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Fürstenberg et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Cochlear Implant (CI)-Daten aus den Nachbardisziplinen können oft schwer mit eigenen verglichen werden. Die Gesamtheit der Patientendaten ergibt einen großen Datenpool, welcher selten effektiv genutzt werden kann, da die Daten z.T. redundant in verschiedenen Formaten, Systemen und Netzwerken vorhanden sind, wodurch die Fehleranfälligkeit erhöht sein kann. Ausgehend von diesem Sachverhalt wird in einem Kooperationsprojekt der Unikliniken Köln und Essen im Rahmen einer Bachelor-Arbeit (initiiert von der Uniklinik Köln) eine zentrale Datenbank (DB) mit Schnittstellen zu den Subsystemen erstellt. Erfahrungen mit klinischen Dokumentationssystemen, Dokumentationswünsche aus dem Medizin-, dem Therapie- und Technik-Bereich, sowie die Sicht der Informatiker hinsichtlich Datenhaltung und Zugriff prägen das Projekt. Die Möglichkeit für Auswertungen wird geschaffen, wobei die Sichtweisen der einzelnen Disziplinen berücksichtigt werden.

Methode: Eine zentrale DB mit Schnittstellen zu den klinischen Subsystemen und Datenbanken der größten CI-Hersteller wird im Open-Source-Code erstellt. Besondere Rücksicht wird auf die Erfordernisse im Bereich CI genommen. Formulare der Kooperationspartner werden berücksichtigt, wobei die Erweiterbarkeit gegeben ist.

Ergebnis: Die Kommunikation und die Redundanz der Daten werden optimiert. Der Austausch zwischen Klinik und Rehaeinrichtung wird durch gleiche Formulare erleichtert. Die schnelle, flexible Erweiterung wird ermöglicht.

Schlussfolgerungen: Dieses Projekt schafft eine gemeinsame Datenplattform aus DB's verschiedener Hersteller. Durch den Open-Source-Code ist eine Erweiterung/Änderung möglich. Vorteil für andere Kliniken und Rehazentren, ist die Möglichkeit der Anpassung an nahezu jede Datenstruktur.