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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Erste Erfahrungen in der sonographisch gesteuerten Portananlage der V. subclavia in der HNO

Meeting Abstract

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  • corresponding author Trixi Sutor - HNO Klinik Westpfalz Klinikum Kaiserslautern, Deutschland
  • Horst Schmidt - HNO Klinik Westpfalz Klinikum Kaiserslautern, Deutschland
  • Norbert Stasche - HNO Klinik Westpfalz Klinikum Kaiserslautern, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod228

DOI: 10.3205/10hnod228, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod2285

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Sutor et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die medikamentöse Tumortherapie gewinnt durch die Einführung neuer Chemo-Immuntherapeutika eine immer größere Bedeutung. Die sichere Durchführung dieser Therapie und die Beherrschung ihrer Komplikationen erfordert großlumige, teils zentrale Venenzugänge. Portsysteme bedeuten durch die unkomplizierte Handhabung eine Verbesserung der Lebensqualität für den Patienten und für den behandelnden Arzt eine erhebliche Erleichterung in der Durchführung der Therapie.

Material und Methoden: Wir berichten über 25 Patienten bei denen zur Durchführung einer medikamentösen Tumortherapie eine sonographisch gesteuerte Port-Katheter-Anlage in Seldinger Technik in die V. subclavia erfolgte. Zur intraoperativen Lagekontrolle wurden sowohl die Sonographie als auch die EKG-Methode angewandt.

Ergebnisse: In den 25 Fällen konnte die sonographisch kontrollierte Portanlage jeweils sicher durchgeführt werden. Nur bei einem Patienten musste der Katheter über die V. jugularis ext. eingeführt werden. Punktionsbedingte Komplikationen, insbesondere ein Pneumothorax, traten nicht auf. Lediglich ein Portsystem musste nach unsachgemäßer Nutzung durch eine Fremdabteilung gewechselt werden.

Diskussion: Die Anlage von Portsystemen mit intraoperativer radiologischer Lagekontrolle ist ein etabliertes Verfahren. Unsere Untersuchung zeigt, dass alternativ die Portanlage in die V. subclavia mit sonographisch gesteuerter Punktion und Lagekontrolle auch in der Hand des HNO-Arztes eine sichere und einfach durchführbare Alternative darstellen kann.