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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Psychoonkologische Standards in der HNO-Heilkunde

Meeting Abstract

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  • corresponding author Astrid Marek - Praxis für Psychotherapie, Leverkusen, Deutschland
  • Gunter Probst - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
  • Stefan Dazert - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod187

DOI: 10.3205/10hnod187, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod1878

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Marek et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Krebserkrankungen sind häufig mit psychischen und sozialen Problemen verbunden. Tumorerkrankungen aus dem HNO-Gebiet können durch ihre exponierte Lage und die Beteiligung lebenswichtiger Organfunktionen, wie Atmung und Ernährung, sowie durch Stigmatisierung von ernsten psychosozialen Komplikationen begleitet werden. Ein Teil dieser so betroffenen Patienten benötigt psychoonkologischen Support zur Bewältigung der psychischen und sozialen Folgen.

Methode: Eingesetzt werden standardisierte Instrumente zum psychoonkologischen Screening und zur Basisdokumentation, so das Distress-Thermometer, das Hornheider Screening-Instrument und die PO-Bado.

Ergebnisse: Die bisherigen Ergebnisse zeigen, das ein Drittel der Krebspatienten psychoonkologische Unterstützung benötigt.

Schlussfolgerungen: Ein psychoonkologisches Screening und Dokumentation sind sinnvoll, um Krebspatienten mit psychosozialen Problemen frühzeitig einer adäquaten Therapie zuzuführen.