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81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Palliativmedizin in der HNO-Heilkunde

Meeting Abstract

  • corresponding author Joachim Josef Hammersen - HNO-Klinik, Klinikum Bad Hersfeld, Deutschland
  • Fahad Alharbi - HNO-Klinik, Klinikum Bad Hersfeld, Deutschland
  • Knut Bördner - HNO-Klinik, Klinikum Bad Hersfeld, Deutschland
  • Ulrike Mäthrich - Innere Klinik, Palliativstation, Bad Hersfeld, Deutschland
  • Peter Rolf Issing - HNO-Klinik, Klinikum Bad Hersfeld, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod159

DOI: 10.3205/10hnod159, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod1594

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Hammersen et al.
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Gliederung

Text

Im Rahmen der Spezialisierung der Fachgebiete entwickeln sich Bereiche, die auf spezielle Patientenbedürfnisse zugeschnitten sind. Dies ist auch bei der Palliativmedizin der Fall. In der durchgeführten Untersuchung wurden 100 Patienten bezüglich ihrer Einstellung zur Palliativmedizin, Patientenverfügung und der Fort- und Weiterbildung ihres HNO-Arztes anhand von Fragebögen befragt. Die Erhebung erfolgte mittels 18 geschlossener Fragen. Das Durchschnittsalter betrug 47 Jahre. Bei 94% der Patienten besteht ein Wunsch nach spezieller, palliativer Behandlung im Fall einer schweren Erkrankung. Die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin des behandeln-den HNO-Klinikarztes wünschen sich 87% der Befragten. Insgesamt scheint ein zunehmender Anspruch des Patienten in Bezug auf die Fort- und Weiterbildung des betreuenden Arztes auf dem Gebiet der palliativen Medizin zu bestehen, dem der HNO-Arzt gerecht werden sollte.