gms | German Medical Science

81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Vergleich moderner Ultraschallverfahren in der Charakterisierung von Kopf-Hals Läsionen

Meeting Abstract

  • corresponding author Alessandro Bozzato - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland
  • Joachim Hornung - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland
  • Johannes Zenk - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland
  • Michael Koch - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland
  • Victoria Hertel - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland
  • Anne Loika - HNO, Erlangen, Deutschland
  • Heinrich Iro - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod013

doi: 10.3205/10hnod013, urn:nbn:de:0183-10hnod0135

Veröffentlicht: 22. April 2010

© 2010 Bozzato et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: Modernen Verfahren in der hochauflösenden Ultraschalldiagnostik, wie Tissue Harmonic Imaging (THI) und Compound Imaging (CI) stehen seit einigen Jahren zur Verfügung, die zu einer Verbesserung der Abbildungsqualität in verschieden Fachdisziplinen führte. In der HNO ist der Wert dieser Anwendung bisher nicht beurteilt

Methoden: Es wurden über 200 Befunde im Kopf-Hals-Bereich bei 1930 Patienten mit einem modernen Ultraschallsystem untersucht. Jede Läsion wurde mittels B-Mode Sonographie, THI, CI und Tissue Harmonic- Compound Imaging (THICI) abgebildet und 4 kategoriale Unterschiede der Bildqualität offline beurteilt.

Ergebnisse: Für die untersuchten Parameter- Gesamtqualität, Gewebekontrast, Abgrenzbarkeit der Raumforderung und Echotextur- wurden statistisch signifikante Ergebnisse beobachtet. Die neueren Modi wurden besser als THI und B-Scan bewertet. Die Bilder im BSCAN Modus erhielten häufiger bessere Bewertungen, als die Bilder im alleinigen THI Modus (p<.001). THI und CI waren in der Beurteilung gleichwertig.

Schlussfolgerungen: Die Anwendung von Compound Imaging Techniken kann nach einer Eingewöhungsphase die Bildqualität bei der Halsweichteilbeurteilung verbessern und sollte bei Standardgeräteinstellung berücksichtigt werden.