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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Akzeptanz der computergestützten Bildsimulation bei der Rhinoplastik in der Langzeitbeobachtung

Meeting Abstract

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  • corresponding author Ilkay Kazak - Charité - Campus Benjamin Franklin, HNO, Berlin
  • Benedikt Sedlmaier - Charité - Campus Mitte, HNO, Berlin
  • Sergije Jovanovic - Charité - Campus Benjamin Franklin, HNO, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod531

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod531.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Kazak et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Das Beratungsgespräch des Patienten mit dem Arzt vor einer Rhinoplastik ist ein wesentlicher Punkt der präoperativen Aufklärung. Es beeinflusst entscheidend das Vertrauensverhältnis zwischen dem Operateur und dem Patienten. Hierbei sollten die Vorstellungen des Patienten hinsichtlich der von ihm gewünschten Formveränderungen deutlich werden, andererseits sollte der Operateur unrealistische Wünsche aufzeigen.

Frage: Wird die computergestützte Bildsimulation vor einer Rhinoplastik auch in der Langzeitbeobachtung von Patienten als nützlich angesehen?

Methode: In einer prospektiven Untersuchung wurde der Einsatz einer computergestützten Bildsimulation in der Vorbereitungsphase eines funktionell ästhetischen Eingriffs anhand subjektiver und objektiver Kriterien evaluiert. Bei 20 Patienten wurde präoperativ eine computergestützte Simulation der Formveränderung der Nase am digitalen Bild durchgeführt und anschließend die Akzeptanz durch den Patienten an hand eines Fragebogens analysiert. Die Patienten wurden explizit darauf hingewiesen, dass dieses Verfahren der Illustration dient und sich daraus keine Garantie für ein bestimmtes operatives Ergebnis ergibt. Weiter wurde postoperativ anhand digitaler Bilder und eines postoperativen Fragebogens der prädiktive Wert des Verfahrens ermittelt. Hierbei wurden neben subj. Angaben unterschiedliche Profilwinkel und Proportionsindizes am digitalen prä- und postoperativen Bild verglichen. Zur Evaluation der Langzeitzufriedenheit der Patienten bezüglich der computergestützten Bildsimulation erfolgte nach drei Jahren eine erneute Befragung anhand eines Fragebogens.

Ergebnis: Die computergestützte Bildsimulation vor einer Rhinoplastik zeigt auch in der Langzeitbeobachtung eine große Patientenakzeptanz.