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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Sonographische Ossifikationsmuster des Rippenknorpels und ihre Bedeutung bei der Gewinnung von Knorpeltransplantaten für die Septorhinoplastik

Meeting Abstract

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  • corresponding author Klaus Bumm - HNO-Klinik Erlangen, Erlangen
  • Alessandro Bozzato - HNO-Klinik Erlangen, Erlangen
  • Heinrich Iro - HNO-Klinik Erlangen, Erlangen
  • Jochen Wurm - HNO-Klinik Erlangen, Erlangen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod517

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod517.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Bumm et al.
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Gliederung

Text

Die Verwendung von Rippenknorpel als autogenes Knorpeltransplantat wird kontrovers diskutiert. Die Menge nutzbaren Knorpels und seine Qualität als Transplantat sind dabei stark abhängig vom Grad der Ossifikation bzw. Kalzifizierung. Rippenknorpel ist meist inhomogen in seiner Konsistenz, wird in unterschiedlichem Umfang resorbiert und verbiegt sich nach erfolgter Bearbeitung.

Anhand von Reihenuntersuchungen wurden typische sonographische Befunde bzw. Normvarianten des Rippenknorpels katalogisiert und nach geschlechts- und altersspezifischen Merkmalen unterschieden. Anhand von präoperativen sonographischen Untersuchungen konnte das maximale Knorpelvolumen, die Qualität bzw. der Grad der Kalzifizierung und das Vorhandensein von verborgenen Ossifikationsinseln beurteilt werden. Dadurch wurde es möglich geschlechts- und altersspezifische Merkmale anhand der Kalzifizierungsmuster herauszuarbeiten.

Die Verwendung von Rippenknorpel ist weiterhin mit einer Reihe von Risiken verbunden. Eins dieser Risiken, nämlich die unvorhersehbare Güte des Knorpels, ist mit der in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchungmethode nun präoperativ kalkulierbar geworden.