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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Analyse der EGFR-Familienmitglieder EGFR und Her2/neu in den Zelllinien UM-SCC-10A, -11A, -14C und -22B

Meeting Abstract

  • corresponding author Andreas Naumann - HNO-Klinik der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar
  • Eva Schneider - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar
  • Wolfram Aust - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar
  • Daniel Merkel - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar
  • Daniel Labbé - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar
  • Marc Bloching - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar
  • Ramin Naim - Univ.-HNO-Klinik Homburg, Homburg/Saar

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod491

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod491.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Naumann et al.
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Gliederung

Text

Kopf- und Halstumore (HNSCC) machen in Europa und den USA ca. 5% aller Krebserkrankungen aus. Trotz verschiedenartiger innovativer Therapieansätze hat sich die Überlebensrate innerhalb der letzten Jahre nicht signifikant verbessert. Antagonisierung von Wachstumsfaktoren stellen eine therapeutische Strategie dar. In dieser Arbeit wurden verschiedene Kopf-Halstumorzelllinien auf die Expression von EGFR und Her2/neu untersucht. Beide nahezu homologe Rezeptoren gehören zur Familie der epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren; deren Gene sind jedoch jeweils auf Chromosom 7 und 17 lokalisiert.

Die Gene wurden mit der FISH-Methode untersucht. Es wurde geprüft, wie oft eine Polysomie der Chromosome 7 und 17 in den einzelnen Zelllinien nachweisbar war.

Es zeigte sich, dass eine bis zu 4-fachen Polysomie der einzelnen Chromosomen in den verschiedenen Zelllinien vorhanden war. Insbesondere die Zelllinien aus Rezidiven und der Oropharynxregion zeigten die stärkste Polysomie.

Insgesamt konnte festgehalten werden, dass die unterschiedlichen Zelllinien eine signifikant unterschiedliche Polysomie der Chromosomen 7 und 17 besitzen. Im Hinblick auf die daraus folgernde Therapiestrategie ist die prognostische Ansprechbarkeit der EGFR-Suppression in Kopf-Halstumoren unterschiedlich zu bewerten.