gms | German Medical Science

79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Prognosefaktoren bei Kopf-Hals-Tumoren – aktueller Stand und zukünftige Entwicklungen mit besonderer Berücksichtigung der sonographisch gestützten Prognoseaussage

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • corresponding author Teut-Kristofer Rust - HNO-Klinik, Uniklinik Aachen, Aachen
  • Walter Enrique Rojas - HNO UK-Aachen, Aachen
  • Martin Westhofen - HNO UK-Aachen, Aachen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod145

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod145.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Rust et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: Die aus Prognoseindikatoren geschätzte Aggressivität maligner Tumore hat bislang noch keinen Eingang in Therapieindikationen bei Primär- oder Rezidivtherapie oder in die Aufwandsplanung der Tumornachsorge gefunden.

Material und Methoden:

An 350 Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen, die im Zeitraum von 9/96 – 04/06 behandelt worden, wurden die Tumorstadien und die in einem binären Verfahren bewertete Ultraschalluntersuchung der Halslymphknoten miteinander verglichen. Hierzu wurden Endoskopie, CT und Größe, Gefäßarchitektur, Randbeschaffenheit und Binnenecho und Form der ipsi- und kontralateralen Lymphknoten zum Zeitpunkt der Erstdiagnose miteinander verglichen.

Ergebnisse: Die statistische Analyse der Sonografiekriterien der Halslymphknoten war in mehr als 10% der Fälle zu einer Prognoseeinschätzung in der Lage, die mittels konventionellem Staging und CT nicht möglich war.

Konklusion: Die binäre Bewertung der echographischen Halslymphknotenparameter in Größe, Randbeschaffenheit, Gefäßarchitektur und Binnenecho lässt eine klinisch einfach durchzuführende, kosteneffiziente und überlegende frühzeitige Prognoseeinschätzung zu, die für die Versorgung der Kopf-Hals Karzinome hinsichtlich der Nachsorgeintervalle und deren Primärtherapie erheblich beeinflussen.