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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Zufallsbefund einer aberrierenden Zervikalvene – Kuriosität oder Bedeutung in der Kopf-Hals-Onkologie?

Meeting Abstract

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  • corresponding author Ulrich F. Gollner - Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Alfried Krupp Krankenhaus, Essen
  • Benjamin Pump - Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Krupp-Krankenhaus, Essen
  • Michael Montag - Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, Krupp-Krankenhaus, Essen
  • Jürgen Lamprecht - Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Krupp-Krankenhaus, Essen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod124

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod124.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Gollner et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Staging und onkochirurgische Prinzipien in der Kopf-und Halschirurgie orientieren sich im wesentlichen am Verlauf der Lymph- und Blutabflusswege der Region.

Anhand einer ungewöhnlichen anatomischen Besonderheit diskutieren wir das onkologisch angezeigte Vorgehen.

Methoden (Fall): Im Rahmen der Staginguntersuchungen bei einem Patienten mit parotidealer Metastase eines amelanotischen, malignen Melanoms fiel in der Kernspintomographie des Halses eine Anomalie im Verlauf der großen Halsvenen auf. Diese wurde unserer Kenntnis nach in der Literatur bislang nicht beschrieben.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Anatomische Zufallsbefunde müssen Anlass sein, das Therapieregime bezüglich onkologischer Gesichtspunkte zu überprüfen und bedarfsweise zu ändern.