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79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Interdisziplinäre endoskopische transsphenoidale Hypophysenchirurgie

Meeting Abstract

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  • corresponding author Peter Schäfer - HNO-Abteilung, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier
  • Martin Bettag - Neurochirurgie, Brüderkrankenhaus, Trier
  • Peter Schwerdtfeger - HNO-Abteilung, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod110

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod110.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Schäfer et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die endoskopische videoassistierte Exposition der Hypophyse endonasal nach Erweiterung des Foramen sphenoidale und Resektion der Crista und des Septum sphenoidale stellt einen interdisziplinär zu erreichenden Zugangsweg dar. Mit Hilfe des Videomonitors kann über beide Naseneingänge im Team mit bis zu vier Instrumenten gleichzeitig in 4-Hand-Technik gearbeitet werden. In den letzten 7 Jahren wurde bei 152 Patienten dieser Zugangsweg angewendet.

Methode: In einer prospektiven Studie wurden die Indikationen, Ergebnisse und Komplikationen analysiert.

Ergebnisse: 142 Hypophysenadenome und 10 Tumoren unterschiedlicher Dignität wurden operiert. 2 mal kam es zu einer Nachblutung. Eine Liquorfistel trat in 6% auf, Hypopituitarismus 2 mal, Diabetes insipidus 1 mal. In keinem Fall kam es zu einem Visusverlust, einer intrakranialen Blutung oder einer Meningitis.

Schlussfolgerung: Die Komplikationsrate nach endoskopischer Resektion ist vergleichbar mit der nach mikroskopisch-transseptalem Zugang. Auf Grund der nur geringen Traumatisierung der endonasalen Strukturen und des breiten Sichtfeldes am Videomonitor ist der endoskopische Zugangsweg aus unserer Sicht die sinnvollere Alternative.