gms | German Medical Science

79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

30.04. - 04.05.2008, Bonn

Anaphylaktische Reaktion am Strand. Ist es eine interessante Erkennung?

Meeting Abstract

  • Alexandros Karatzanis - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Kreta, Griechenland
  • corresponding author Antigoni Kaprana - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Iraklion, Kreta, Griechenland
  • Constantinos Bourolias - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Iraklion, Kreta, Griechenland
  • Irene Shiniotaki - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Iraklion, Kreta, Griechenland
  • Emmanouel Prokopakis - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Iraklion, Kreta, Griechenland
  • Georgios Velegrakis - Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Kopf- und Hals-Chirurgie, Iraklion, Kreta, Griechenland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 79. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Bonn, 30.04.-04.05.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08hnod008

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2008/08hnod008.shtml

Veröffentlicht: 22. April 2008

© 2008 Karatzanis et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: Die meisten allgemeinen Ursachen für die Anaphylaxie, hymenoptera Bissen, hoch allergene Nahrungsmittel, Sporteilung und Quallenbissen einschließend, können am Strand begegnet werden. Deshalb werden Millionen von Besuchern an populären (allgemeinen) touristischen Gebieten in vergrößerter Gefahr einer anaphylaktischer Reaktion jedes Jahr ausgesetzt.

Zielsetzung: Das Niveau der Ausbildung von Strandwächtern aufzuwerten, die an den Stränden Kretas (Griechenland) arbeiten ob sie eine anaphylaktische Reaktion behandeln können sowie ob sie ein Notfallarztkoffer vorhanden haben.

Methode: Ein Fragebogen wurde 50 Strandwächtern beretgestellt, die an verschieden Stränden Kretas arbeiten. Die Fragen schlossen die Anaphylaxiedefinition, richtiger ärztlicher Behandlung für akute allergische Reaktionen, und die Existenz oder nicht eines Notfallarztkoffer ein.

Ergebnisse: 50 Strandwächter, 39 (78%) Mannen und 11 (22%) Frauen hatten geantwortet. Obwohl 41 Strandwächtern (80%) die gegenwärtige Anaphylaxiedefinition bewusst war, niemand wusste, dass epinephrinie das Erstenwahlmedikament für die Anaphylaxienotfalltherapie ist, und 32 (60%) antworteten, dass Steroide für Notfalltherapie verwendet werden sollen. Zusätzlich, niemand hatte ein Notfallarztkoffer um die akuten allergischen Reaktionen versorgen zu können.

Schlussfolgerung: Der Strand wird als ein Hochgefahr-Gebiet für der Austritten der anaphylaktischen Reaktionen einkommt. Die Strandwächter sollen trainieren, um diesen Zustand genügend vorbeugen und für Notfallbehandlung ausgestattet werden. Unsere Abteilung führt zurzeit ein Lehrprogramm für die richtige Ausbildung und Ausrüstung der Strandwächter in Kreta ein.

Unterstützt durch: G. Velegrakis