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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Erfolgreiche Therapie mit anti-CD20 bei M.Sjögren

Meeting Abstract

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  • corresponding author Stephan Ihrler - Institut für Pathologie, LMU München, München
  • Christoph Weiler - Institut für Pathologie, LMU München, München
  • Oliver Reichel - Hals-, Nasen- Ohrenklinik, LMU München, München
  • Justin Pijpe - Oral and Maxillofacial surgery, University of Groningen, Groningen, Niederlande

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod611

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod611.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Ihrler et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Rituximab-(anti-CD20)Therapie bei Sjögren Syndrom (SS): Korrelation (immun-)histologischer Befunde vor/nach Therapie im Vergleich zu Speichelflußrate und -zusammensetzung.

Methoden: Immunhistochemische Untersuchung in Parotisbiopsien vor/nach Therapie zur Analyse der quantitativen Infiltrationsmenge, der B-/T-Zell-Ratio (CD20, CD3), lymphoepithelialer Gangläsionen und der Drüsenregeneration (Ki67).

Ergebnisse: Im Vergleich vor/nach Therapie vermindert sich die Infiltrationsmenge in 3/5 Fällen und die B-/T-Zellratio in 5/5 Fällen, die Proliferation des Drüsenparenchyms nimmt in 5/5 Fällen zu. Gangläsionen, präsent in allen Fällen vor Therapie, fehlen in 2/5 und sind vermindert in 2/5 Fällen. Initial reduzierter Speichelfluß nimmt zu (3/5) oder bleibt gleich (2/5), initial erhöhter Natriumgehalt normalisiert sich (3/5).

Schlussfolgerungen: Vergleichende Parotisbiopsien demonstrieren eine wesentliche Verminderung der Entzündungsaktivität. Der Nachweis einer Rückentwicklung der Gangläsionen zu regulären Streifenstücken korreliert mit einer Normalisierung des Natriumgehalts. Dies verdeutlicht die Effektivität der Rituximab-Therapie und ihre Mechanismen.