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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Das klinische Speicheldrüsenregister, erste Ergebnisse

Meeting Abstract

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  • corresponding author Ercan Guerlek - Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf-und Halschirurgie, Erlangen
  • Frank Waldfahrer - Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf-und Halschirurgie, Erlangen
  • Johannes Zenk - Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf-und Halschirurgie, Erlangen
  • Heinrich Iro - Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Kopf-und Halschirurgie, Erlangen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod607

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod607.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Guerlek et al.
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Gliederung

Text

Einleitung und Methoden: Das klinische Speicheldrüsenregister, das unter der Schirmherrschaft der Arbeitsgruppe Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie entwickelt wurde, soll zur Erfassung der onkologischen Verlaufsparameter von Speicheldrüsenmalignomen der großen Kopfspeicheldrüsen dienen. Am 02.01.2006 ging das Internet basierte Erfassungssystem online. Inzwischen erklärten sich bundesweit 69 HNO-Kliniken bereit an diesem Projekt teilzunehmen.

Ergebnisse: Bis zum 30.11.06 sind hierbei die klinischen Fälle von 59 Patienten (30 Frauen, 29 Männer, im mittleren Alter von 61,7 ±13,0 Jahren), zuzüglich 125 eigener Fälle, erfasst worden. Von jenen in diesem Zeitraum erfassten Fällen handelte es sich histologisch bei 14 Patienten um ein Adenokarzinom, gefolgt von den adenoidzystischen Karzinomen mit 8 Patienten und den Plattenepithelkarzinomen bei 7 Patienten. Bei 50 Patienten wurde eine primär kurativ-operative Intervention durchgeführt, bei 19 Patienten wurde zusätzlich eine adjuvante Radiotherapie und bei 5 Patienten eine Radiochemotherapie durchgeführt, 2 Patient lehnten eine Therapie ab.

Schlussfolgerung: Zur Optimierung der Therapiesequenz bei Speicheldrüsenmalignomen bedarf es repäsentativer Fallzahlen, die in einem überschaubaren Zeitrahmen erfasst werden können. Durch den Einsatz eines Web-basierten Tumordokumentationssystems, im Rahmen von Multicenter-Studien, kann der personelle und zeitliche Aufwand deutlich optimiert werden.