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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Rolle der Sonographie in der Diagnostik von Nasenpyramidenfrakturen

Meeting Abstract

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Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod533

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod533.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Gürkov et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Röntgenaufnahmen im seitlichen und occipitomentalen Strahlengang sind bisher Standard in der Diagnostik von Nasenpyramidenfrakturen. Diese sind jedoch oft nur zusammen mit der klinischen Untersuchung und dem intraoperativen Befund aussagekräftig. Mit der zunehmenden Verbreitung von Hochfrequenz-Ultraschallköpfen steht nun eine sensible, kostengünstige und nebenwirkungsfreie Methode zur Diagnose von Nasenpyramidenfrakturen zur Verfügung, die die Projektionsradiographie für diese Indikation ablösen könnte.

Methoden: In einer prospektiven verblindeten Studie wurde die diagnostische Aussagekraft der Sonographie mit einem 12-Mhz-Schallkopf verglichen mit klinischem Befund, Röntgen, Computertomographie und intraoperativem Befund bei 42 Patienten mit Verdacht auf Nasenpyramidenfraktur.

Ergebnisse: Die Sonographie besitzt eine höhere Sensitivität bei gleich hoher Spezifität im Vergleich zur Projektionsradiographie in der Diagnostik von Nasenbeinfrakturen.

Schlussfolgerung: Zur Diagnose von isolierten Nasenbeinfrakturen sollte die Sonographie als bildgebende diagnostische Maßnahme der ersten Wahl eingesetzt werden.

Unterstützt durch: Programm zur Förderung von Forschung und Lehre der LMU München