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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Therapiekonzept von Unterarmhebedefekten nach mikrovaskulären Radialis-Transplantaten

Meeting Abstract

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  • author Tobias Schoen - HNO-Klinik, Katholisches Klinikum, Koblenz
  • Harald Gorgulla - HNO-Klinik Katholisches Klinikum, Koblenz
  • Jan Maurer - HNO-Klinik Katholisches Klinikum, Koblenz

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod508

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod508.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Schoen et al.
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Gliederung

Text

Zielsetzung: Freie mikrovaskuläre Radialis-Transplantate zur Rekonstruktion von Defekten im Kopf-Hals-Bereich haben sich zu einer etablierten Therapiemethode entwickelt. Neben vielen Vorteilen des freien Radialislappen gegenüber anderen Rekonstruktionstechniken stehen demgegenüber Nachteile wie u.a. Gefäß-Perfusionsabhängigkeit der mikrovaskulären Anastomose. Als weitere Nachteile werden funktionelle Defizite z.B. Flexorenbeweglichkeit sowie ungenügendes, kosmetisches Ergebnis z.B. gestörte, hypertrophe Spalthauteinheilung im Bereich des Unterarmhebedefektes angesehen.

Methode: Die Optimierung der funktionellen und ästhetischen Ergebnisse war Zielsetzung unsere Studie. Das prä-, intra- sowie postoperative Therapiekonzept des Unterarmhebedefektes wird an Hand von 12 prospektiv untersuchten Patienten dargestellt.

Ergebnisse: Durch ein konsequentes, ineinander greifendes Therapiemanagement von plastisch-rekonstruktiver Chirurgie, Krakengymnastik auf neurophysiologischer Basis und postoperativer Kompressionsversorgung des Unterarms konnten bei den 12 Patienten durchweg sehr gute funktionelle sowie kosmetische Ergebnisse erzielt werden.