gms | German Medical Science

78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Oto-Endoskopie: Notwendigkeit und Möglichkeiten

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod356

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod356.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Tolsdorff.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Die starren 0°, 30°, 70° und 90° Hopkins Optiken mit 4 bzw. 2,7mm Durchmesser stellen eine erhebliche und notwendige Ergänzung in der Diagnostik und Therapie der Mittelohrerkrankungen dar. Zwar stellt das binokulare Mikroskop weiterhin das visuelle Hauptinstrument im Ohrbereich darstellen. Wie in der NNH-Chirurgie und -Diagnostik erlaubt jedoch nur das Endoskop auch eine abgewinkelte Betrachtung. Die inspektorische Auslotung von Retraktionstaschen, Nischen, Radikalhöhlen und versteckten Winkeln ist ebenso wie die konservative Pflege bei derartigen Befunden nur unter Zuhilfenahme von Endoskopen und abgewinkelten Instrumenten - insbesondere Saugern - möglich. Endoskopische Second-look-Kontrollen nach Mastoidektomie oder anterior/posteriorem Vorgehen, z. B. bei Cholesteatomen, lassen sich hervorragend über einen kleinen retroaurikulären Zugang durchführen, ohne das Mittelohr und eine ggf. gut funktionierende Prothetik über eine Tympanotomie tangieren und evtl. beschädigen zu müssen. Die Inspektion des knöchernen Teils der Ohrtrompete - über die Pauke oder per retroaurikulärem Zugang über das Mastoid und den Aditus ad antrum - ist eine Domäne der 0°/2,7mm oder 0°/4mm Hopkins Optik. Die insbesondere von französischen Autoren empfohlene Exstirpation von Cholesteatomen abgewinkelt, d. h. indirekt über Spiegel- oder Endoskopkontrolle halten wir hingegen aus Sicherheitsgründen für nicht ratsam. Fotodokumentation prae-, intra- und postoperativ lässt sich über Hopkins Optiken deutlich brillianter durchführen als über das Mikroskop. Darstellung der Instrumente, der Technik sowie Falldemonstrationen.