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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Computerassistiertes otochirurgisches Training: Praktische Erfahrungen an virtuellen und Rapid-Prototyp-Modellen

Meeting Abstract

  • corresponding author Nuschin Bahrami - HNO Universitätsklinik Leipzig, Leipzig
  • Ronny Grunert - Icaas, Leipzig
  • Hendrik Möckel - Icaas, Leipzig
  • Andreas Dietz - HNO Universitätsklinik, Leipzig
  • Gero Strauß - HNO Universitätsklinik, Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod302

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod302.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Bahrami et al.
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Gliederung

Text

Problemstellung: Chirurgisches Training für die Ohrchirurgie kann heute auch an computerassistierten Modellen erfolgen. Diese Studie untersucht die Erfahrungen an virtuellen Felsenbeinmodellen und an RP-gedruckten Gipsmodellen von Felsenbeinen.

Material und Methoden: Die Studie zur Bewertung eines Lerneffektes des virtuellen Felsenbeinmodells umfasst 55 Präparationen durch 11 Operateure. Die Präparation am Gipsmodell erfolgte an 15 Modellen durch 3 Operateure. Bewertet wurden jeweils die Parameter Zeit, Verletzung von Risikostrukturen, Effizienz der Präparation und subjektiver Gesamteindruck.

Ergebnisse: Für beide Modellen ist eine Lernkurve für die Parameter Zeit, Verletzung der Risikostrukturen und Effizienz der Präparation nachzuweisen. Es zeigt sich eine höhere Instabilität der Lernkurve sowie eine größere Ausfallrate des virtuellen Systems gegenüber den RP-Modellen. Darüber hinaus wird das RP-Modell besser von den Operateuren akzeptiert.

Diskussion: Die vorliegenden Ergebnisse beweisen die Machbarkeit eines alternativen Konzeptes zur konventionellen Felsenbeinpräpration am Kadaver. Dabei zeigt momentan die Herstellung von CT-basierten Gipsmodellen einen Vorteil in der Stabilität des Lerneffektes.