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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Akustisch evozierte funktionelle Kernspintomographie des auditiven Systems

Meeting Abstract

  • corresponding author Christoph Knaus - Univ.-HNO-Klinik Würzburg, Würzburg
  • Andreas Bartsch - Abteilung für Neuroradiologie der Universität Würzburg, Würzburg
  • Armin Biller - Abteilung für Neuroradiologie der Universität Würzburg, Würzburg
  • Joachim Müller - HNO Univ. Klinik Würzburg, Würzburg
  • Martin Bendszus - Abteilung für Neuroradiologie der Universität Würzburg, Würzburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod081

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod081.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Knaus et al.
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Gliederung

Text

Die echoplanaren Sequenzen (EPI) erzeugen während der Magnetresonanztomographie einen hohen Schalldruck. Dieser wird durch die schnell oszillierenden Gradienten des Magneten generiert.

Der während der EPI – Sequenz erzeugte Ton wird zur akustischen Stimulation und damit als Stimulus zur Visualisierung der Hörbahn in der fMRT genutzt.

Unser Ziel war es, die echoplanaren Sequenzen im 1,5 Tesla Magneton (Fa.Siemens) so zu modellieren, dass die Darstellung der Hörbahn sicher gelingt.

Mit modellgesteuerten Analysen ließ sich verlässlich eine Signalmodulation bilateral in der Hörrinde von Normalhörenden (n=60) evozieren. Die Änderung der Durchblutung in den aktivierten Arealen (BOLD-Effekt) wurde visualisiert.

Bei 95% der einzelnen fMRT fand sich eine bilaterale akustische Aktivierung der Hörbahn, bei 5 % konnte eine ipsilaterale Aktivierung gezeigt werden.

Die akustische funktionelle Kernspintomographie stellt eine weitere Methode zur Evaluierung einer möglichen Resthörigkeit vor Cochleaimplantation bei unsicheren audiometrischen und elektrophysiologischen Testergebnissen dar.