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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Hirnnervenmonitoring in der Parotis- und Schilddrüsenchirurgie

Meeting Abstract

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  • corresponding author Denise Rosenberger - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Bochum
  • Thomas Stark - St. Elisabeth Hospital Bochum, Universitätsklinik, Bochum
  • André Gurr - St. Elisabeth Hospital Bochum, Universitätsklinik, Bochum
  • Stefan Dazert - St. Elisabeth Hospital Bochum, Universitätsklinik, Bochum

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod659

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod659.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Rosenberger et al.
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Gliederung

Text

Das Nervenmonitoring bietet sich besonders zur Überwachung von Hirnnerven an, die im Rahmen operativer Maßnahmen potentiell gefährdet sind. In der HNO wird diese Methode zumeist zur Überwachung des Nervus facialis im Rahmen der Parotischirurgie angewandt.

Zur Überwachung des Nervus recurrens bei der Schilddrüsenchirurgie ist es jedoch ebenfalls ein wertvolles Instrument, auch in der Hand des erfahrenen Chirurgen.

Im folgenden präsentieren wir eine retrospekive Untersuchung über einen Zeitraum von 6 Jahren, in dem wir 327 Patienten mit Thyreoidektomien und sowie 342 Patienten mit Parotiseingriffen unter Verwendung des Nervenmonitoring überblicken. Schwerpunkt dieser Präsentation ist hierbei die Anwendung des Nervenmonitorings, sowie der postoperative Outcome insbesondere unter Berücksichtigung möglicher Nervenläsionen.

Sowohl in der Schilddrüsen- als auch in der Parotischirurgie erscheint dieses Verfahren eine sinnvolle Ergänzung der konventionellen Techniken zu sein, um die Gesamtkomplikationsrate zu senken.