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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

15 Jahre Erfahrung mit der Submandibulektomie

Meeting Abstract

  • corresponding author Simon Florian Preuss - HNO-Uni-Klinik Köln, Köln
  • Jens Peter Klußmann - HNO-Uni-Klinik, Köln
  • Claus Wittekindt - HNO-Uni-Klinik, Köln
  • Uta Drebber - Instítut für Pathologie der Uniklinik Köln, Köln
  • Orlando Guntinas-Lichius - HNO-Uni-Klinik, Köln
  • Karl-Bernd Hüttenbrink - HNO-Uni-Klinik, Köln

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod655

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod655.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Preuss et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die chirurgische Therapie von Erkrankungen der Gl. submandibularis kann Komplikationen verursachen, mit denen eine erhebliche Morbidität verbunden ist. Ziel der Untersuchung war die Bestimmung der Komplikationsrate und der Prävalenz verschiedener Tumorentitäten bei Submandibulektomien.

Methodik: Untersucht wurden retrospektiv 258 Patienten, die sich über einen Zeitraum von 15 Jahren in unserer Klinik einer klassischen Submandibulektomie unterzogen haben. In die Analyse miteinbezogen wurden Komplikationen und die Histologie bei Tumorerkrankungen.

Ergebnisse: Bei den aufgetretenen Komplikationen fanden wir 9% passagere Paresen des Ramus-marginalis n. fazialis und 2% passagere N. lingualis Paresen. Bleibende Nervenschäden fanden sich in <1% aller Patienten. Ein erheblicher Anteil an Tumoren war maligner Natur (42%).

Schlussfolgerung: Unsere Untersuchung zeigt, dass die klassische Submandibulektomie ein sicherer Eingriff mit geringer Komplikationsrate ist. Der Anteil maligner Tumoren in der Gl. submandibularis ist hoch. Die chirurgische Exstirpation von Submandibularistumoren ist daher obligat.