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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Ossifizierender fibromyxoider Tumor des Nasenseptums

Meeting Abstract

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  • corresponding author Andreas Blum - Univ. HNO-Klinik Mannheim, Mannheim
  • Walter Back - Pathologisches Institut der Univ. Klinik, Mannheim
  • Ramin Naim - Univ. HNO-Klinik, Mannheim
  • Karl Hörmann - Univ. HNO-Klinik, Mannheim
  • Frank Riedel - Univ. HNO-Klinik, Mannheim

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod513

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod513.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Blum et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Der ossifizierende fibromyxoide Tumor (OFT) ist ein Weichgewebstumor, der sich typischerweise in der Subcutis der Extremitäten von Erwachsenen manifestiert. Die biologische Dignität des Tumors ist uneinheitlich, nach primärer Excision besteht eine Rezidivrate von 27%.

Fallbericht: Wir präsentieren den Fall einer 49-jährigen Frau, die sich mit nasaler Obstruktion und Auftreibung der rechten Nasenflanke in unserer Klinik vorstellte. Die endoskopische Untersuchung zeigte einen soliden, bläulichen Tumor der die rechte Nasenhaupthöhle komplett verlegte, und von unauffälliger Schleimhaut überzogen war. Die CT zeigte einen 2x2 cm großen, homogenen Tumor der vom Nasenseptum ausging. Nach endonasaler, endoskopisch unterstützter Resektion zeigte sich in der histologischen Untersuchung ein ossifizierender fibromyxoider Tumor mit spindelförmigen und polygonalen Zellen, mucoiden Pseudozysten sowie fibromyxoides Stroma mit lokalen Kalzifikationen.

Schlussfolgerung: Im Allgemeinen zeigt der OFT ein benignes Wachstum, atypische Tumoren mit malignem Verlauf sind jedoch beschrieben. Die Therapie der Wahl ist die komplette chirurgische Resektion, aufgrund der hohen Rezidivrate müssen regelmässige Nachsorgeuntersuchungen erfolgen.