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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Klinische Ergebnisse nach Stapedotomie: Vergleich der konventionellen Technik mit CO2-Laser-Stapedotomie mit der Single-Shot Technik nach Jovanovic

Meeting Abstract

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  • corresponding author Jesus Rodriguez Jorge - Univ. Hals-Nasen-Ohrenklinik Tübingen
  • Hans-Peter Zenner - Universitätsklinikum Tübingen, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Tübingen
  • Marcus M. Maassen - Universitätsklinikum Tübingen, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Tübingen

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod285

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod285.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Rodriguez Jorge et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: In der Literatur wird oft eine postoperative Innenohrschädigung nach laserunterstützter Stapedotomie diskutiert. Um zu untersuchen, ob es zu einer Schädigung des Innenohres nach Stapedotomie mittels Single-Shot Technik nach Jovanovic kommt, wurden die zwischen 2001-2004 operierten Stapedotomien retrospektiv analysiert.

Material und Methoden: Die intraoperativen Besonderheiten, sowie postoperativen Ergebnisse von mit 183 CO2 -Lasern durchgeführten Stapesplastiken, wurden mit jenen Ergebnissen, von 64 nach der konventionellen Fisch-Technik ohne Laser operierten Stapesplastiken, verglichen. Die Daten der Patienten wurden über eine Datenbank erfasst und ausgewertet.

Ergebnisse: Die Ergebnisse, sowohl in audiologischer Hinsicht, wie in Häufigkeit und Ausmaß von Komplikationen oder Operationszeit, wiesen keine signifikanten Unterschiede auf. In beiden Gruppen konnte eine Verbesserung des Hörvermögens erzielt werden.

Die postoperativen audiometrischen Ergebnisse geben keinen Hinweis auf laserbedingte Innenohrschädigung. Die erzielte Hörverbesserung betrug durchschnittlich von 23 dB bei 250 Hz bis zu etwa 5 dB bei 6000 Hz für beide Gruppen (ohne statistische Signifikanz, t-Test 0,6-0,2). Ein Hörverlust trat bei 12 (6,5%) der Laser-Gruppe und bei 8 (12,5%) Patienten aus der konventionell, das heißt ohne Laser-Technik behandelten Gruppe, auf.

Diskussion: Die Anwendung der Single-Shot-Technik mit Hilfe von Scannersystemen in der Steigbügelchirurgie kann zur Vermeidung von Innenohrschädigungen beitragen. Des Weiteren erlaubt sie eine präzisere und kontrolliertere Bearbeitung der Steigbügelfußplatte und zwar berührungslos, was insbesondere bei der Floating Footplate, bzw. noch mobilen otosklerotischen Fußplatte, von Bedeutung sein kann.