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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Nasen-Liquorrhoe beim Perilymph-Liquorfistel der Fussplatte eines 4 jährigen Kindes

Meeting Abstract

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  • corresponding author Miklós Csanády - HNO, Kopf-und Hals Chirurgie, Uni. Klinik Szeged, Ungarn, Szeged, Ungarn
  • László Szakács - HNO, Kopf-und Hals Chirurgie, Uni. Klinik Szeged, Ungarn, Szeged, Ungarn
  • Katalin Rácz - Klinik für Pediatrie, Szeged, Ungarn
  • József Jóri - HNO, Kopf-und Hals Chirurgie, Uni. Klinik Szeged, Ungarn, Szeged, Ungarn

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod245

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod245.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Csanády et al.
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Gliederung

Text

Verfasser berichten über eine 4 jährige Patientin, bei der nach Schädelbasistrauma und danach Meningitis eine Liquorrhoe aus der linken Nasenhöhle entstanden, die mit Liquordignostik bestätigt wurde.

Die CT-Untersuchung schloss aus die Schädelbasisfraktur (Lamina Cribrosa), und zeigte sich kein Schläfenbeinbruch (Schüller-Aufnahme unsicherlich darstellte eine Frakturlinie), sonst bestätigte bedeckte Mittelohr und Mastoidzellen. Wegen durch die linke Nasenseite aus dem Mittelohr fliessendes Liquor wurde Mitteohrexploration durchgeführt um das Perilymph-Liquorfistel zu schliessen. Das Kind wurde dreimal operiert: Mastoidektomie, Paukenexploration nach rezidiver Liquorrhoe. Bei der letzten Operation auf der Fussplatte beobachtetes Fistel Stapedektomie wurde durchgeführt und Musculus temporalis und Fascie wurden in das Vestibulums, ovale Fenster, die Pauke und Mastoid eingesetzt und sie wurden mit denen ausgefüllt. Der Liquordruck wurde mit Lumbaldrainage untergesetz.

Die Liquorrhoe aufhörte, keine Vestibulärereaktion war zu sehen, die weiste sich auf die frühere Beschädigung des Labyrinthes auf. Die Patientin wurde nach der Liquorrhoe (Meningitis) und Operationen geheilt aber getaubt an der operierten Seite und das Gehör blieb gesund an der anderen Seite.

Es gab Verdacht auf offene Aqueductus cochleae (Ductus Perilymphaticus - direkter Weg zum Liquorraum) oder zu weit innerer Gehörgang und Missbildung der Fussplatte, so das Perilymph-Liquorfistel der Fussplatte wurde wahrscheinlich durch die Missbildung und Perilymph-Liquordruckerhöhung nach Schädeltrauma verursacht.