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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Hygienische Aufbereitung starrer optischer Instrumente mit Reinigungs-/Desinfektionsgeräten(RDG)

Meeting Abstract

  • corresponding author Christine von Dömming - HNO-Klinik, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern
  • Ulrich Gößler - Universitätsklinikum Mannheim/HNO, Mannheim
  • Horst-Jürgen Schmidt - Westpfalz Klinikum/HNO, Kaiserslautern
  • Karl Hörmann - Universitätsklinikum Mannheim/HNO, Mannheim
  • Norbert Stasche - Westpfalz Klinikum/HNO, Kaiserslautern

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod106

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod106.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 von Dömming et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Die im Bundesgesundheitsblatt veröffentlichten Richtlinien des Robert Koch-Instituts hinsichtlich Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beschreiben verschiedene Verfahren zur Reinigung und Desinfektion von Endoskopen. Im Rahmen dieser Studie wird die Praktikabilität der Anwendung von RDG für die Desinfektion starrer optischer Instrumente untersucht.

Methoden: Verschiedene Reinigungsautomaten mit unterschiedlicher Laufzeit wurden verglichen, darüber hinaus wurde der entsprechende Verbrauch an starren optischen Endoskopen (30°/70° Stablinsen-Optiken) im täglichen Sprechstundenablauf dokumentiert.

Ergebnisse: Trotz Reinigungsautomaten mit verkürzter Laufzeit von 30 Minuten zeigten sich auch bei Verwendung von jeweils zehn starren Optiken vorübergehende Leerlaufzeiten, in denen eine rein maschinelle Aufbereitung den tatsächlichen Bedarf an Optiken nicht decken konnte.

Schlussfolgerung: Ein alleiniges maschinelles Reinigungsverfahren zur Desinfektion starrer Optiken ist zeit- und personalintensiv. Um Leerlaufzeiten zu vermeiden muss eine umfangreiche Grundausstattung an starren optischen Endoskopen sowie ein moderner Dekontaminationsautomat vorhanden sein. Hierdurch entstehen erhebliche Anschaffungs- und laufende Kosten (regelmäßige Wartung, Reinigungsmittel, begrenzte Standzeit der Optiken, Personalbedarf etc.), die die Umsetzung der RKI-Richtlinien mit RDG limitieren.

Schlüsselwörter: RKI Richtlinie, Hygiene, Desinfektion, starre Optik, Reinigungsautomat