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Kongress Medizin und Gesellschaft 2007

17. bis 21.09.2007, Augsburg

Konzepte und Anregungen für eine gendersensible Planung und Umsetzung von Forschungs- und Praxisprojekten

Meeting Abstract

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  • Ingeborg Jahn - Universität Bremen, Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin, Bremen

Kongress Medizin und Gesellschaft 2007. Augsburg, 17.-21.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gmds840

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2007/07gmds840.shtml

Veröffentlicht: 6. September 2007

© 2007 Jahn.
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Gliederung

Text

Forscher und Forscherinnen, die BMBF- oder auch BMG-geförderte Projekte beantragen oder durchführen, werden immer häufiger mit Fragen des Einbezugs der Kategorie Geschlecht konfrontiert. Zum Beispiel: „Welche Gender Mainstreaming-Gesichtspunkte werden im Projekt berücksichtigt? Ist das Projekt so angelegt, dass keine sozial oder kontextabhängig wichtigen Informationen verloren gehen? Ist es möglich, Frauen und Männer gesondert zu betrachten? Wird reflektiert, dass bestimmte Ergebnisse in der Untersuchung potentiell unterschiedliche Implikationen für beide Geschlechter haben können?“

In diesem Vortrag werden die Strategie des Gender Mainstreaming, grundlegende Konzepte und Begriffe der Geschlechterforschung sowie Instrumente für die Einbeziehung der Kategorie Geschlecht in die Forschung (Gender Based Analysis, Gender Matrix, Gender Impact Assessment) erläutert. Anhand konkreter Beispiele aus der Gesundheitsforschung, Prävention und Gesundheitsförderung wird illustriert, wie gendersensible Ansatzpunkte aussehen können.