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Kongress Medizin und Gesellschaft 2007

17. bis 21.09.2007, Augsburg

Statuserhebung Schulverpflegung

Meeting Abstract

  • Alexander Dietl - Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs, Oberschleißheim
  • C. Höller - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Oberschleißheim
  • W. Kleih - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Oberschleißheim
  • A. Reiter-Nüssle - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Oberschleißheim
  • B. Schalch - Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs, Oberschleißheim
  • A. Stolle - Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs, Oberschleißheim

Kongress Medizin und Gesellschaft 2007. Augsburg, 17.-21.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gmds800

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2007/07gmds800.shtml

Veröffentlicht: 6. September 2007

© 2007 Dietl et al.
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Gliederung

Text

Mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums zum Schuljahr 2004/2005 wurde eine geeignete Mittagsverpflegung nötig, da ab der fünften Jahrgangsstufe regelmäßiger Nachmittagsunterricht stattfindet. Da bisher keine verbindlichen Richtlinien vorgegeben sind, wie eine solche Verpflegung auszusehen hat, muss jede Schule entscheiden, was geeignet und realisierbar ist.

Dabei sollte einerseits auf eine wohlschmeckende, abwechslungsreiche, ernährungsphysiologisch sinnvolle, qualitativ hochwertige und hygienische einwandfreie Ernährung geachtet werden. Andererseits müssen die Preise für die Verpflegung im Rahmen bleiben. Ebenso müssen die Rahmenbedingungen, wie Alternativangebote in der Umgebung (Imbissstände, Fast Food etc.), üblicher Schulweg, Lage der Schule und deren räumliche sowie personelle Ausstattung, Engagement der Schulmitarbeiter, Schüler und Eltern sowie ähnliche Faktoren Berücksichtigung finden.

Mittels einer Umfrage und örtlichen Begehungen, an der sich insgesamt 21 Gymnasien im Großraum München beteiligten, wurde in der vorliegenden Studie beispielhaft erhoben, welche Verpflegungsformen im Zeitraum von November 2005 bis September 2006 angeboten wurden.

An insgesamt 17 der 21 Schulen wurde Mittagsverpflegung angeboten. Elf Schulen ließen das Essen warm liefern, 5 Schulen hatten eine eigene Küche und eine Schule arbeitete auf der Basis von cook & freeze. An vier Schulen erfolgte die Verpflegung außerhalb (Mensa für mehrere Schulen, Kantinen anderer Einrichtungen).

Sechzehn Schulen planten Umbaumaßnahmen für die Mittagsverpflegung oder diese waren bereits angelaufen, dabei wurde in jedem Fall die Förderung durch die Regierung beantragt.

Das Personal bestand an 5 Schulen aus einem Koch mit Hilfskräften, an 8 Schulen stellte es der jeweilige Caterer. An je einer Schule gaben folgende Personen bzw. -kreise das angelieferte Essen aus: Hausmeister, Sozialpädagogen, Schüler, Eltern. Zusätzlich hatte an 5 Schulen der Pausen-Kiosk geöffnet und an 13 Schulen standen Automaten für Milchprodukte und Süßwaren zur Verfügung.

Zwei Schulen hatten ein HACCP-Konzept im Verpflegungsbereich, fünf Schulen mit eigener Küche führten Eigenkontrollen durch (Wareneingang, MHD, Einhaltung Kühlkette), an 16 Schulen hatten alle Personen, die mit Lebensmitteln umgehen, eine Belehrung nach IfSG durchlaufen. ...