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Kongress Medizin und Gesellschaft 2007

17. bis 21.09.2007, Augsburg

Entwicklung einer Studienorganisationsdatenbank und deren Implementierung in ein Krankenhausinformationssystem

Meeting Abstract

  • Bettina Nowotni - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  • Klemens Kösters - Universitätsklinikum Hamburg, Hamburg
  • Monika Hermes - Universitätsklinikum Hamburg, Hamburg
  • Ina Böhlke - Universitätsklinikum Hamburg, Hamburg
  • Monika von der Born - Universitätsklinikum Hamburg, Hamburg
  • Peter Lasch - Universitätsklinikum Hamburg, Hamburg

Kongress Medizin und Gesellschaft 2007. Augsburg, 17.-21.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gmds295

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2007/07gmds295.shtml

Veröffentlicht: 6. September 2007

© 2007 Nowotni et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: In den letzten Jahren haben klinische Studien an Anforderungen, Komplexität, Anspruch und Individualität ernorm zugenommen und je mehr Studien solchen Umfangs in einer Klinik initiiert werden um so mehr sind Hilfsmittel notwendig, die die Durchführung von klinischen Studien unterstützen. Als Hilfsmittel wurde eine Studienorganisationsdatenbank entwickelt.

Material/Methode: Der Studienorganisationsdatenbank liegt LAMP (L=Linux, A=Apache, M=MySQL, P=PHP) als Technologie zugrunde und nutzt das Krankenhausinformationssystem als Plattform. Eine kontinuierliche Interaktion zwischen Endbenutzer, Rechenzentrum, Datenschutzbeauftragte und Entwickler fand parallel zur Softwareentwicklung statt.

Ergebnisse: Die Studienorganisationsdatenbank verfügt über ein Benutzerkonzept, das den Zugriff und die Berechtigungen der Benutzer regelt. Die Kontaktverwaltung dient zur Erfassung und Suche studienrelevanter Kontaktdaten, wie Monitore. Unter Studien werden Daten zu Studien und Studienpatienten gespeichert. Untergliedert ist der Bereich in Allgemeines, Aufgabenverteilung, Ethik, Verträge, Patienten, Prüfmedikation, Dokumentation und Notizen. Daneben ermöglichen Funktionen die Suche nach Patienten und Studien, sowie das Ausdrucken von z.B. Patienten- und Studienlisten. Die Studienorganisationsdatenbank erfüllt alle Aspekte des Datenschutzes. Für den im Rechenzentrum lokalisierte Datenbankserver übernehmen Mitarbeiter des Rechenzentrums die Systemadministration und Systemsicherung. Die Datenbankadministration, Datensicherung und Programmierung liegt in der Verantwortung der Studienzentrale, das durch eine Fernadministration mit VNC ermöglicht wird. Im Krankenhausinformationssystem, kann der Benutzer das Anwendungsprogramm für die Studienorganisationsdatenbank starten, und steht als webbasiertes Multiusersystem den Mitarbeitern am Arbeitsplatz seit November 2006 mit über 130 Studien und 900 Studienpatienten zur Verfügung.

Diskussion: Die verwendete Technologie ermöglichte eine leichte Implementierung in das Krankenhausinformationssystem und somit eine leichte Verfügbarkeit für die Zielgruppe, ein geringer Administrationsaufwand für alle Verantwortlichen, sowie ein geringer finanzielle Aufwand für laufende Kosten und Anschaffung, ohne das die Professionalität und Qualität des Systems darunter leidet. Zu einer fortwährenden Entwicklung, Umsetzung und Verbesserung der Software führt die unmittelbare Nähe zum praktischen Alltag. Die Studienorganisationsdatenbank trägt zu einer besseren Transparenz bei, dient als Informationsplattform und gibt bestimmte Strukturen für die Mitarbeiter der Studienzentrale vor.