gms | German Medical Science

49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds)
19. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI)
Jahrestagung 2004 des Arbeitskreises Medizinische Informatik (ÖAKMI)

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie
Schweizerische Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI)

26. bis 30.09.2004, Innsbruck/Tirol

Executive MBA in Health Care Management: ein Beitrag zur Personalentwicklung im Krankenhaus

Meeting Abstract (gmds2004)

  • presenting/speaker Michael Lingenfelder - HCM, Universität Marburg, Marburg, Deutschland
  • corresponding author A. Goldschmidt - IHCI, Universität Trier, Trier, Deutschland
  • Friedricht Harrer - Juridische Fakultät, Universität Salzburg, Salzburg, Österreich
  • Pol Wagner - IUIL, Institute Universitaire International Luxembourg, Munsbach, Luxemburg

Kooperative Versorgung - Vernetzte Forschung - Ubiquitäre Information. 49. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds), 19. Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI) und Jahrestagung 2004 des Arbeitskreises Medizinische Informatik (ÖAKMI) der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Österreichischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (ÖGBMT). Innsbruck, 26.-30.09.2004. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2004. Doc04gmds190

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2004/04gmds190.shtml

Veröffentlicht: 14. September 2004

© 2004 Lingenfelder et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund

Nach Schule, klassischer Berufsausbildung (max. bis Meister oder Techniker) und grundständigem Studium an einer Fachhochschule oder Universität, kann die Weiterbildung als vierte Säule des deutschen Bildungssystems betrachtet werden. Die hohen Anforderungen in einem sich ständig wandelnden Arbeitsumfeld erfordern ein lebenslanges Lernen. Politik und Wirtschaft, Arbeitgeber und Gewerkschaften streiten sich hierzu jeweils im Verbund mit den Weiterbildungsorganisationen um die Meinungsführerschaft und die Marktanteile. Über die Finanzierung wird dabei heftig gestritten, da die öffentlichen Kassen leer sind. Daher wird zunehmend die private Initiative, zumindest für die Weiterbildung gefordert.

Unabdingbar und abhängig vom Wandel des Gesundheitswesens und seiner Arbeitswelt, stellt lebensbegleitende Qualifizierung gerade hier eine besondere Notwendigkeit dar. Um sich der Herausforderung "Wettbewerbsfähigkeit" durch Veränderung der Prozess- und Arbeitsorganisation und Hebung aller wirtschaftlichen und medizinisch-pflegerischen Potentiale stellen zu können, ist ein nach marktwirtschaftlichen Kriterien professionell ausgebildetes und agierendes Management und eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter notwendig.

Kriterien

Bei der Aus- und Weiterbildung ist auf die Qualität zu achten, und zwar nicht nur hinsichtlich des formalen inhaltlichen Angebotes, des fachlichen Kataloges bzw. Curriculums. Daher ist häufig Vorsicht vor sog. (Pseudo-)"Gütesiegeln" geboten. Wichtig sind nationale und internationale Anerkennung z.B. eines entsprechenden MBA. Neben diesen Aspekten und den Kosten ist z.B. nach Partnerschaften mit anderen Universitäten und Institutionen zu fragen, mit denen ein MBA gemeinsam angeboten wird.

Die Qualität der Weiterbildung ist andererseits sowohl eine Leistung des Lehrenden und der Institution, andererseits aber auch des Lernenden selbst im Dialog mit der Wissenvermittlung. Einerseits sind praxiserfahrene Trainer erforderlich, also "Profs und Professionals" mit entsprechenden Kompetenzen, andererseits Teilnehmer, welche die Weiterbildung wertschöpfend für sich selber einsetzen können. Nutzniesser sind nicht zuletzt die Gesundheitseinrichtungen und sonstige Unternehmen im Gesundheitswesen, die daher oft auch Freiräume und gelegentlich sogar Finanzierungsmöglichkeiten für die Weiterbildung schaffen (i.d.R. aber nicht "kostenlos").

Ergebnis

Am Beispiel eines neuen, internationalen, berufsbegleitenden Weiterbildungsstudienganges "executive MBA HealthCare Management", der ab Oktobber 2004 an den Universitäten in Trier, in Luxemburg, Salzburg und Marburg angeboten werden soll, werden die erforderliche Art, die Dauer, die Zulassungsvoraussetzungen, die angebrachten Unterrichtssprachen, die sinnvolle Teilnehmerzahl, das notwendige Lehrveranstaltungsangebot und dessen Inhalte beleuchtet, sowie nicht zuletzt ein Vergleich von Studienentgelten vorgestellt.


Literatur

1.
Goldschmidt AJW, Krings J: Aus- und Weiterbildung für das Management im Gesundheitswesen. In: Beck M, Goldschmidt AJW, Greulich A et al..: Management Handbuch DRGs, Hüthig / Economica, Heidelberg, 1. Auflage 2003 (ISBN 3-87081-300-8): B2520/1-41