gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Elektronisches Prüfen mit open source

Vortrag

  • corresponding author Heinrich Flaswinkel - LMU München, RBG, München, Deutschland
  • Cyrill Matenaers - LMU München, RBG, München, Deutschland
  • Chris van der Meijden - LMU München, RBG, München, Deutschland
  • Sven Reese - LMU München, Institut für Anatomie, München, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV606

doi: 10.3205/12gma237, urn:nbn:de:0183-12gma2376

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Flaswinkel et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Lehren, lernen und prüfen ist Kernbereich der universitären Ausbildung. Jedoch werden in jüngster Zeit externe Anbieter mit der Durchführung elektronischer Prüfungen betraut. Ist diese Vorgehensweise alternativlos oder lässt sich mit vorhandenem Personal und open source eine leistungsfähige inneruniversitäre Infrastruktur zur Durchführung elektronischer Prüfungen aufzubauen?

Methoden: Analyse vorhandener Möglichkeiten. Nutzung des Erfahrungswissens anderer Universitäten. Integration baulicher Maßnahmen in bestehende Umbaupläne. Aufbau einer Lernplattform basierend auf Stud.IP und ILIAS (http://studienportal.vetmed.uni-muenchen.de/studienportal/). Kauf und Konfiguration mobiler Clients für die CIP-Pools der Fakultät, die automatisiert das Netzwerk abfragen und sich alternativ mit dem CIP-Pool Terminalserver verbinden oder eine isolierte Prüfungsumgebung starten. In der Prüfungsumgebung wird ILIAS EA in Verbindung mit dem "Safe-Exam-Browser“ (SEB) genutzt.

Ergebnisse: Informelle Tests und formative Prüfungen waren innerhalb des 1. Jahres durchführbar. E-Klausuren sind nach einem weiteren Jahr möglich. Durch konsequente Nutzung von Synergien musste nur ein Serverpaar zum Preis von < € 4.000 angeschafft werden. Außerhalb von Prüfungszeiten kann selbst dessen Rechenleistung für andere Prozesse zur Verfügung gestellt werden. Schlussfolgerungen Durch konsequente Nutzung quelloffener Software, interuniversitärer Hilfe und Hebung von Synergien lässt sich mit geringen Mitteln eine leistungsfähige Infrastruktur zur Durchführung elektronischer Prüfungen aufbauen. Darüber hinaus kann das geschaffene System für wissenschaftliche Analysen im Rahmen des Kompetenzzentrums für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung in der Tiermedizin (Keldat*) genutzt werden [1].

* gefördert von der Volkswagen Stiftung und der Stiftung Mercator


Literatur

1.
Vogt M, Schneider S. E-Klausuren an Hochschulen. Gießen: Koordinationsstelle Multimedia, JLU Gießen; 2009. Zugänglich unter/available from: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/6890/pdf/VogtMichael-2009-02-20.pdf Externer Link