gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Kann die Teilnahme an einem Staatsexamens-Repetitorium effektiv die Noten verbessern?

Vortrag

  • corresponding author Sylvère Störmann - Ludwig-Maximilians-Universität München, LMU-Staatsexamens-Repetitorium (LMU-StaR), München, Deutschland
  • Anna B. Kern - Klinikum der Universität München, Perinatalzentrum Innenstadt, München, Deutschland
  • Mark op den Winkel - Klinikum der Universität München, Medizinische Klinik und Poliklinik II, München, Deutschland
  • Matthias W. Angstwurm - Klinikum der Universität München, Medizinische Klinik und Poliklinik IV, München, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV594

doi: 10.3205/12gma225, urn:nbn:de:0183-12gma2252

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Störmann et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: An der LMU München bereiten wir mit einem freiwilligen und kostenfreien Repetitorium unsere Studenten auf die Inhalte des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (M2) vor. Wir untersuchten, welchen Einfluss die Teilnahme am Programm auf die Note im schriftlichen Prüfungsteil hat.

Methoden: Wir stratifizierten die Studenten der Examina Herbst 2009 bis Herbst 2010 entsprechend ihrer schriftlichen Note im Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M1) in drei Leistungsgruppen sowie der Teilnahme an unserem Programm und ermittelten für jede Gruppe die durchschnittliche Note in M2.

Ergebnisse: Studenten mit hohen bzw. niedrigen Leistungen in M1 zeigten ein signifikant besseres Ergebnis in M2 bei Teilnahme an unserem Staatsexamens-Repetitorium (M1 1,0-2,0: Mittelwert M2 schriftlich 2,05±0,48 vs. 2,5±0,64, p=0,002; M1 2,1-3,0: 2,62±0,62 vs. 2,67±0,68, p=0,656; M1 3,1-4,0: 3,03±0,63 vs. 3,25±0,59, p=0,024;). Insgesamt erzielten Teilnehmer des Programms signifikant bessere Noten im schriftlichen Prüfungsteil (MW 2,69±0,7 vs. 2,9±0,71, p=0,003) (siehe Abbildung 1 [Abb. 1])

Schlussfolgerung: Unser Staatsexamens-Repetitorium vermag sowohl leistungsstarken als auch schwächeren Studenten zu signifikant besseren Noten im schriftlichen Teil von M2 zu verhelfen [1], [2], [3].


Literatur

1.
Andriole D, Jeffe DB, Hageman HL, Whelan AJ. What predicts USMLE Step 3 performance? Acad Med. 2005;80(10 Suppl):21-24. DOI: 10.1097/00001888-200510001-00009 Externer Link
2.
Veloski JJ, Callahan CA, Xu, G, Hojat M, Nash DB. Prediction of Students Performances on Licensing Examinations Using Age, Race, Sex, Undergraduate GPAs, and MCAT Scores. Acad Med. 2000;75(10 Suppl):28-30. DOI: /10.1097/00001888-200010001-00009 Externer Link
3.
McCaskill QE, Kirk JJ, Barata DM, Wludyka PS, Zenni EA, Chiu TT. USMLE Step 1 Scores as a Significant Predictor of Future Board Passage in Pediatrics. Ambul Pediatr. 2007;7(2):192-195. DOI: 10.1016/j.ambp.2007.01.002 Externer Link