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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Wie verändert sich die studentische Zufriedenheit von charakteristischen Unterrichtskategorien des Curriculums des Aachener Modellstudiengangs Medizin über die Jahre?

Vortrag

  • corresponding author Sandra Sudmann - RWTH Aachen, Medizinische Fakultät, Aachen, Deutschland
  • Anne Scherer - Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Aachen, Deutschland
  • Thomas Forkmann - Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Aachen, Deutschland
  • Siegfried Gauggel - Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Aachen, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV531

doi: 10.3205/12gma167, urn:nbn:de:0183-12gma1675

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Sudmann et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Bei der Betrachtung aller Veranstaltungen eines Studienjahres fiel auf, dass das gemittelte Gesamturteil der Studierenden über die Zeit kaum Veränderung aufweist. Deshalb ist von Interesse, wie sich Bewertungen der Unterrichtskategorien, welche auch für die Leistungsorientierten Mittelvergabe herangezogen werden, verändern und inwieweit sich curriculare Weiterentwicklungen auswirken.

Methode: Innerhalb einzelner Unterrichtskategorien, wie den Systemblöcken, fielen die Studentischen Zufriedenheitsbewertungen einzelner Veranstaltungen von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich aus, wobei das durchschnittliche Votum über alle Veranstaltungen um die Note 2,6 schwankte. Mit einer Varianzanalyse wurden daher die verschiedenen Kurstypen des Curriculums für die Studienjahre 2006-2011 im Einzelnen untersucht.

Ergebnisse: Betrachtet man die 6 Messpunkte, so fällt auf, dass die Kurstypen unterschiedliche Profile aufweisen: Von einer "Zickzacklinie“ bei den Kursen der Homogenisierungsphase und den Systemblöcken, einem Einbruch ins positive bei den Querschnittsfächern, signifikanten Verbesserungen bei den Untersuchungskursen, Qualifikationsprofilen und klinischen Kursen bis hin zu keiner signifikanten Veränderung bei den Blockpraktika ist alles vertreten (siehe Abbildung 1 [Abb. 1]).

Schlussfolgerung: Die Kurstypen weisen heterogene Entwicklungen auf und sind damit gut zu unterscheiden. Diese Schwankungen bei den Unterrichtskategorien lassen sich auf verschiedene Ursachen zurückführen, wie Weiterentwicklung der Konzepte, Dozenten oder -Leitungswechsel. Erste Analysen zeigen, dass einzelne Veranstaltungen großen Einfluss auf die Varianz des Gesamtwertes einer Kategorie ausüben.