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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Grenzen überschreiten: Bericht über das Projekt Tempus IV

Vortrag

  • corresponding author Andreas Burger - Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Medizinische Lehre, Bochum, Deutschland
  • Thorsten Schäfer - Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Medizinische Lehre, Bochum, Deutschland
  • Bert Huenges - Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Allgemeinmedizin, Bochum, Deutschland
  • Hildegard Lieverscheidt - Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Medizinische Lehre, Bochum, Deutschland
  • Herbert Rusche - Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Medizinische Lehre, Bochum, Deutschland; Ruhr-Universität Bochum, Abteilung für Allgemeinmedizin, Bochum, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV534

doi: 10.3205/12gma162, urn:nbn:de:0183-12gma1624

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Burger et al.
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Gliederung

Text

Die Europäische Union fördert Projekte von Bildungseinrichtungen in der Europäischen Union und in Ländern Ost- und Südosteuropas und des Mittelmeerraumes, die helfen sollen die Ziele des Bologna-Prozesses auf internationaler Ebene umzusetzen.

Fragestellung: Das Tempus Projekt IV 159328-TEMPUS – 1 – 2009 – FR – TEMPUS – SHMES soll die Möglichkeiten der Verbesserung der Lehre der in der Medizinischen Ausbildung Tätigen im internationalen Kontext herausarbeiten. Neben dem Zentrum für Medizinische Lehre der Ruhr-Universität Bochum kommen sechs Teilnehmer aus Staaten der Russischen Föderation, zwei aus Frankreich und jeweils einer aus Italien und Luxemburg.

Methode: Drei Arbeitsgruppen befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten

1.
Qualifikation der in der Medizinischen Lehre Tätigen.
2.
Qualitätssicherung und -kontrolle
3.
Linguistik

Ergebnisse: Bereits bestehende Module zur Qualifikation der in der Medizinischen Lehre Tätigen sowie die Qualitätssicherung der Ausbildung der Studierenden werden verglichen. Implementierung, Vergleichbarkeit und mögliche gegenseitige Anerkennung werden als Ziele formuliert und den Entscheidungsgremien empfohlen. Dieses Projekt wird laufend von der Europäischen Union auditiert. Im Oktober 2012 werden die Ergebnisse zusammengetragen und der Abschlussbericht für die EU erstellt.

Schlussfolgerung: Unterschiedliche Bedingungen in der Medizinausbildung lassen sehr wahrscheinlich erst einmal nur einen Minimalkonsens zu. Aber eine gegenseitige Anerkennung nur einzelner Module, Prüfungen etc. auf internationaler Ebene ist als Quantensprung zu betrachten.