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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Entwicklung des Integrierten Modellstudiengangs Medizin 2012 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Vortrag

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  • corresponding author Andreas H. Guse - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Dekanat, Hamburg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV519

doi: 10.3205/12gma149, urn:nbn:de:0183-12gma1495

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Guse.
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Gliederung

Text

Die Entwicklung des Integrierten Modellstudiengangs Medizin 2012 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, in die ein großer Teil der Mitglieder der Fakultät intensiv eingebunden war, erfolgte über einen Zeitraum von ca. 3,5 Jahren. In 2009 wurden folgende wesentliche Reformziele definiert:

  • Das Hamburger Curriculum berücksichtigt Stärken und Leitprinzipien des Bologna-Prozesses,
  • Zentrales Leitprinzip des Studiums ist die wissenschaftliche Orientierung,
  • Zentrale gleichwertige Aufgaben der Ausbildung sind die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie von psycho-sozialen Kompetenzen für den Arztberuf,
  • Theoretische und praktisch-klinische Ausbildungsinhalte werden über den Gesamtverlauf des Studiums eng vernetzt.
  • Das Curriculum des Modellstudiengangs besteht aus einem Kerncurriculum, das durch einen Wahlpflichtbereich (Mantelstudium) ergänzt wird. Dieses orientiert sich an den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten des UKE. Hierüber soll das Profil der Hamburger Fakultät in der Lehre weiterentwickelt werden.

In 2010 erfolgte die Erarbeitung eines Rohentwurfes des modularen, mit drei Lernspiralebenen versehenen Curriculums mit Kern- und Mantelbereichs. Hieran schloss sich die Definition von Lernzielen und Lehrinhalten für die Module an. Zur Vermittlung klinischer Untersuchungsmethoden und kommunikativer Fähigkeiten wurde die longitudinale Plattform KUMplusKOM entwickelt. 2011 stand im Zeichen von Stundenplanentwicklung und Reifung des Prüfungskonzepts. Auch der Wahlpflichtbereich mit wissenschaftlicher Orientierung sowie abschließender Studienarbeit wurde erarbeitet. Der Studienstart erfolgt im Wintersemester 2012 [1].


Literatur

1.
Harendza S, Guse AH. Medical education in a bachelors and masters system. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz. 2009;52(9):929-932. DOI: 10.1007/s00103-009-0923-4 Externer Link