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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Evaluation von Blended Learning-Arrangements – eine empirische Studie aus der Kieferorthopädie: Evaluationsergebnisse 2003–2012

Vortrag

  • corresponding author Theresia Asselmeyer - Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Kieferorthopädie, Hannover, Deutschland
  • Volkhard Fischer - Medizinische Hochschule Hannover, Bereich Evaluation & Kapazität, Hannover, Deutschland
  • Jörn Krückeberg - Medizinische Hochschule Hannover, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, Deutschland
  • Herbert .K. Matthies - Medizinische Hochschule Hannover, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik, Hannover, Deutschland
  • Rainer Schwestka-Polly - Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Kieferorthopädie, Hannover, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV502

doi: 10.3205/12gma131, urn:nbn:de:0183-12gma1319

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Asselmeyer et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Blickt man auf die gegenwärtige Praxis der zahnmedizinischen Lehre, so registriert man vielfältige Strategien der Weiterentwicklung der Lehre, insbesondere zur Qualitätsverbesserung mit den Akzentsetzungen didaktische Vielfalt, Blended Learning/E-Learning sowie Evaluation. Welche besondere Bedeutung Blended Learning-Arrangements in diesem Zusammenhang für die Etablierung einer neuen Lernkultur haben, wird im Lehr- und Forschungsgebiet der Klinik für Kieferorthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover seit 2003 evaluiert.

Material und Methode: Die Datenerhebung zur Nutzung der multimedialen Lernmodule "Okklusion/Funktion", "Kursus der kieferorthopädischen Technik", "Fernröntgenanalyse", "Funktionsdiagnostik und -therapie" erfolgt seit dem WS 2003/04, insgesamt wurden bis zu 500 Studierende im 7. und 9. Semester jeweils 4 Mal befragt.

Ergebnisse: Die Ergebnisse sind als Beitrag zur didaktischen Vielfalt in der Hochschullehre zu interpretieren, und sie geben auch Anregungen für eine Erhöhung der Lehr-, Lern- und Infrastrukturqualität, für eine zunehmende Nutzungskompetenz und darüber hinaus für professionelle Organisations- und Personalentwicklung. Zudem verändern Evaluationsergebnisse die Qualität der Lehre dann positiv, wenn sie in einen langfristig angelegten Entwicklungs- und Reflexionsprozess integriert werden.

Ausblick: Die Kombination von personaler und medialer Wissensvermittlung führt nach unseren empirischen Beobachtungen nachweisbar zu größerer Effektivität und Flexibilität studentischer Ausbildung, steigert die Akzeptanz und Nutzungshäufigkeit. Die diesbezüglichen Erfahrungen münden in den Appell zur Ausweitung von Blended Learning-Arrangements.