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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Ergebnisse aus einem Projekt zur Schulung von Beratungskräften an Hochschulen, Universitäten und Studentenwerken zur Wahrnehmung von und zum Umgang mit Gefährdungspotenzialen bei Studierenden

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  • corresponding author Thea Rau - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Ulm, Deutschland
  • Jörg M. Fegert - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Ulm, Deutschland
  • Andrea Kliemann - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Ulm, Deutschland
  • Marc Allroggen - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Ulm, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocP165

doi: 10.3205/12gma073, urn:nbn:de:0183-12gma0733

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Rau et al.
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Gliederung

Text

Zielgerichtete Gewalt, aggressives und selbstgefährdendes Verhalten von Studierenden stellen für Beschäftigte und für Studierende von universitären Einrichtungen eine potenzielle Gefährdung dar. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat daher die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm beauftragt, Hochschulmitarbeitende in der Beratung von Studierenden und Beratungskräfte aus den Studentenwerken in Baden-Württemberg anhand eines Multiplikatorensystems zu Gefährdungspotenzialen bei und von Studierenden zu schulen. Im Beitrag werden die Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zur Überprüfung des Lernerfolgs durch Schulungen vorgestellt. Ein Wissenszuwachs und mehr Handlungssicherheit bei den Teilnehmenden konnte sowohl in den Schulungen für Multiplikatoren durch das Projektteam als auch in den Schulungen von Multiplikatoren in ihren Einrichtungen erzielt werden. Schulungen, die durch das Projektteam durchgeführt wurden, konnten im Vergleich zu Schulungen durch Multiplikatoren in Teilbereichen signifikant bessere Ergebnisse erzielen

[1], [2], [3], [4], [5].


Literatur

1.
Aster-Schenck IU, Schuler M, Fischer MR, Neuderth S. Psychosoziale Ressourcen und Risikomuster für Burnout bei Medizinstudenten: Querschnittsstudie und Bedürfnisanalyse Präventiver Curricularer Angebote. GMS Z Med Ausbild. 2010;27(4);Doc61. DOI: 10.3205/zma000698 Externer Link
2.
Dressing H, Meyer-Lindenberg A. Risikoeinschätzung bei Amokdrohungen. Neue Aufgaben für die Psychiatrie? Nervenarzt. 2010;5:594-601.
3.
Faulstich P, Zeuner C. Erwachsenenbildung. In: Andresen S, Hurrelmann K, Palentin C, Schröer W (Hrsg). Erwachsenenbildung. Weinheim und Basel: Beltz; 2010.
4.
Holm-Hadulla RM, Hofmann FH, Sperth M, Funke M. Psychische Beschwerden und Störungen von Studierenden. Vergleich einer Feldstichprobe mit Klienten und Patienten einer psychotherapeutischen Beratungsstelle. Psychother. 2009;54:346-356. Zugänglich unter/available from: http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/mitarb/jf/Holm-Hadulla_etal_2009_PsyTher.pdf Externer Link
5.
Schanz G. Lässt sich - und wie lässt sich - implizites Wissen managen? Z Management. 2007;2:268-294.