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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Validierung des Maastricht Assessment of Simulated Patients

Poster

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  • corresponding author Anne Simmenroth - Universitätsmedizin Göttingen, Abt. Allgemeinmedizin, Göttingen, Deutschland
  • A. Käfer - Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland
  • W. Himmel - Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocP161

doi: 10.3205/12gma064, urn:nbn:de:0183-12gma0646

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Simmenroth et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Simulationspatienten werden in den Medizinischen Fakultäten im Deutschsprachigen Raum zunehmend für Unterricht und Prüfungen eingesetzt, Vorreiter sind diesbezüglich die angloamerikanischen und skandinavischen Länder gewesen. 2004 publizierten Wind et al. ein Instrument (MaaSP) zur Messung von Feedback und Performance von SP [1]. Wir haben den MaaSP übersetzt und validiert.

Methode: Der MaaSP besteht aus 2 Abschnitten mit insgesamt 20 Items, vier-stufige Likert-skaliert. Der deutsche MaaSP wurde im Kommunikationskurs für Medizinstudierende im 3. Studienjahr (Anamnesen mit Simulationspatienten) in der UMG flächendeckend eingesetzt. Studierende und Dozenten fungierten als Rater. Außer deskriptiver Statistik wurden Item-Analysen, Trennschärfen, Faktorenanalysen und Cronbachs a berechnet.

Ergebnisse: Von 806 Bögen konnten 612 ausgewertet werden, davon 80% von Studierenden, 20% von Dozenten bzw. Tutoren. Am Unterricht waren 20 SP (2 männlich) beteiligt. Die Reliabilität beider Abschnitte des MaSP liegt mit 0,63 im mittleren Bereich. Die Trennschärfe der Items liegt mit 0,3 bei fast allen Items niedrig. Die Faktorenanalyse belegt die 2-Teilung des Instruments.

Schlussfolgerung: Durch den Austausch bzw. die Umformulierung weniger Items könnte der Bogen verbessert werden. Eine modifizierte Form könnte bisher fehlende Feedback-Elemente integrieren [2], [3].


Literatur

1.
Wind L, van Dalen J, Muijtjens A, Rethans J. Assessing simulated patients in an educational setting: the MaSP (Maastricht Assessment of Simulated Patients). Med Educ. 2004;38(1):39-44. DOI: 10.1111/j.1365-2923.2004.01686.x Externer Link
2.
Bokken L, Linssen T, Scherpbier A, van der Vleuten C, Rethans J. Feedback by simulated patients in undergraduate medical education: a systematic review of the literature. Med Educ. 2009;43(3):202-210. DOI: 10.1111/j.1365-2923.2008.03268.x Externer Link
3.
Wallace P, Heine N, Garman K, Bartos R, Richards A. Effect of varying amounts of feedback on standardized patient checklist accuracy in clinical practice examinations. Teach Learn Med. 1999;11:148-152. DOI: 10.1207/S15328015TL110305 Externer Link