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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Multiperspektivische Bewertung der Performanz Simulierter Patienten als Mittel der Qualitätssicherung

Poster

  • corresponding author Doris Roller - Universitätsklinikum Heidelberg, Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin, Heidelberg, Deutschland
  • Thomas Stober - Universitätsklinikum Heidelberg, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Heidelberg, Deutschland
  • Andreas Möltner - Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg, Deutschland; Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin/Baden-Württemberg, Heidelberg, Deutschland
  • Christopher Lux - Universitätsklinikum Heidelberg, Poliklinik für Kieferorthopädie; Dekanat, Heidelberg, Deutschland
  • Jobst-Hendrik Schultz - Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg, Deutschland; Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin/Baden-Württemberg, Heidelberg, Deutschland
  • Jana Jünger - Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg, Deutschland; Kompetenzzentrum für Prüfungen in der Medizin/Baden-Württemberg, Heidelberg, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocP153

doi: 10.3205/12gma053, urn:nbn:de:0183-12gma0534

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Roller et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Simulierte Patienten (SP) werden für den Einsatz im Rollenspiel und die Feedbackgabe trainiert. Die Bewertung der Performance geschieht meist über Selbsteinschätzung der SP oder stichprobenartig über eine Unterrichts-Evaluation durch Schauspieltrainer. Liefert die Selbsteinschätzung der SP aussagekräftige Informationen zur Qualität der SP-Leistung und kann eine multiperspektivische Betrachtung zusätzliche, nutzbare Aspekte generieren?

Methode: Es erfolgte eine Erhebung mit Studierenden der Zahnmedizin im fünften Fachsemester. Dabei wurden Daten von 62 Studierenden, 24 SP und 10 Dozierenden ausgewertet. Der Fragebogen umfasste vier Fragen mit Antwortskalierung und bezog sich auf folgende Aspekte:

  • Authentizität des Rollenspiels,
  • Performance des Feedbacks durch den/die SP sowie
  • eine Einschätzung, wie hilfreich dieses Feedback für die/den Studierende/n war.

Ergebnisse: Die Einschätzungen der befragten Gruppen waren heterogen. Die größte Korrelation bestand zwischen SP und Dozierenden. Die studentische Beurteilung fiel im Mittel deutlich positiver aus. Die Selbsteinschätzung der SP erwies sich als in sich realistisch.

Schlussfolgerung: Die konsequente multiperspektivische Bewertung der SP-Leistung liefert differenziertere Aspekte in der Qualitätsbeurteilung, die für Folgetrainings der SP eingesetzt werden könnten, um so die Qualität der SP-Leistung zu verbessern.